WZ-Interview: Alec Völkel von The BossHoss spricht über Lieblingsbands, seinen Stil und seine Vorliebe für die Waldbühne Hardt.

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Mit „Country Rock’ n’ Roll“ und vielen Eigenkompositionen will die Band „The BossHoss“ am 30. August die Waldbühne Hardt rocken.

Mit „Country Rock’ n’ Roll“ und vielen Eigenkompositionen will die Band „The BossHoss“ am 30. August die Waldbühne Hardt rocken.

dpa

Mit „Country Rock’ n’ Roll“ und vielen Eigenkompositionen will die Band „The BossHoss“ am 30. August die Waldbühne Hardt rocken.

Wuppertal. Sie sind eine der führenden Bands der deutschen Country-Szene und insbesondere in Wuppertal seit Jahren ein gern gesehener Open-Air-Gast. Auch in diesem Sommer kommen sie mit ihrem neuen Album im Gepäck wieder auf die Hardt: The BossHoss. Vorab sprach die WZ mit Leadsänger Alec "Boss Burns" Völkel.

Ihr seid ja berühmt dafür, dass Ihr gern bekannte Songs in Eurem eigenen Stil neu interpretiert. Wie kommt Ihr auf diese Lieder?

Alec Völkel: Mittlerweile covern wir ja gar nicht mehr so viel. Aber natürlich gab es Songs von Künstlern, die wir sehr mögen - zum Beispiel Elvis, Jimi Hendrix, Outkast und Beastie Boys. Doch manchmal ist der Kontrast einfach spannender, der entsteht, wenn wir einen Popsong von Britney Spears oder "Like Ice In The Sunshine" aus der Eiscreme-Werbung spielen. Ein Augenzwinkern ist beim Covern solcher Stücke natürlich immer dabei. Die Auswahl schwankt also zwischen persönlichen Lieblingssongs und Liedern, die in unserem Stil besonders interessant klingen könnten.

Gibt es einen Song, den Ihr unbedingt noch covern möchtet?

Völkel: Da gibt es keinen bestimmten, der uns im Kopf rumschwirrt. Wir sind uns aber einig, dass es schön wäre, mal eher unbekannte Perlen nachzuspielen, die nicht in den Top Ten sind und die nicht jeder kennt. Ich persönlich würde gerne mal "Mexican Radio" von Stan Ridgway nachspielen.

"Die Waldbühne ist sensationell."

Eure Musik wird in den Medien schon mal als "Country Trash Punk Rock" bezeichnet. Wie würdet Ihr Euren Stil selbst nennen?

Völkel: Unsere Stilrichtung ist schon ziemlich einzigartig. Ich glaube, es gibt keinen, der so klingt wie wir. Unsere Bandbreite erstreckt sich von eher untypischem Country bis zu Rockabilly, 60ies, Rock n Roll und Punkrock. "Country Rock’ n’ Roll" würde es vielleicht am ehesten treffen.

Was kann man von Eurem vierten Album im Juni erwarten - mehr Eigenkompositionen oder mehr Coversongs?

Völkel: Unser viertes Album wird wesentlich mehr eigene Stücke beinhalten als die Alben davor, die neue Single "Last Day" zum Beispiel ist ein Song aus unserer Feder. Das war ja schon beim letzten Album so, wir wollen uns langsam von dieser Covergeschichte lösen. Wir haben zum Glück inzwischen eine solche Bandbreite an Fans, dass wir uns immer weiter entwickeln können. So wird das Album vielfältiger werden und insgesamt auch rockiger, mehr Rock ’n’ Roll als Country.

Ihr spielt am 30. August zum dritten Mal auf der Waldbühne in Wuppertal - einer Eurer wenigen Open-Air-Auftritte in NRW diesen Sommer. Gibt es etwas, was Ihr an Wuppertal besonders schätzt?

The BossHoss wurde 2004 in Berlin von Alec Völkel und Sascha Vollmer gegründet. Neben den beiden Gründern gehören aktuell Ansgar Freyberg, Malcolm Arison, André Neumann, Stefan Buehler und Tobias Fischer zur Stammbesetzung. Im Juni erscheint ihr viertes Album "Do or Die".

Am 30. August, 19 Uhr, spielt die Band auf der Waldbühne Hardt.

Völkel: Die Waldbühne ist einfach superschön, dort aufzutreten ist sensationell! Die Stimmung war bisher jedes Mal großartig, es war immer voll - und beim letzten Mal ist das Publikum trotz Regens geblieben und hat ausgelassen weitergefeiert. Da kommen wir wirklich immer gerne wieder.

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