100 Tänzerinnen nahmen das Publikum mit auf eine Reise durch die „vier Jahreszeiten“.

Revue
Die Tänzerinnen gaben in der Rudolf-Steiner-Schule zwei ausverkaufte, umjubelte Vorstellungen.

Die Tänzerinnen gaben in der Rudolf-Steiner-Schule zwei ausverkaufte, umjubelte Vorstellungen.

Andreas Fischer

Die Tänzerinnen gaben in der Rudolf-Steiner-Schule zwei ausverkaufte, umjubelte Vorstellungen.

Wuppertal. Schneefall und Eisbildung draußen vor der Tür, doch die rund 1000 Besucher im Saalbau der Rudolf-Steiner-Schule erlebten wetterunabhängige „Vier Jahreszeiten“ in den beiden komplett ausverkauften Veranstaltungen des Ballettstudios Klaus.

100 Ballerinen vom Kleinkind bis zu einer eindrucksvollen „Ü30-Gruppe“ boten unter der Regie von Bettina Klaus-Brebeck, den Schwestern Kyra-Anna und Louisa Sophie Brebeck sowie Analena Schwarz eine begeisternde Reise durch diese „Vier Jahreszeiten“. Das Werk Vivaldis zog sich dabei wie ein roter Faden durch die unterhaltsamen zwei Stunden.

Mit Witz und Sachkenntnis moderiert von Barbara Neusel-Munkenbeck, reihten sich 39 Programmpunkte aneinander, und im Parkett und auf den Rängen schwankte man zwischen Rührung über die liebenswerten ersten Schritte der Allerkleinsten auf dem Tanzboden und stürmischem Applaus für die Auftritte der ASV-Bundesliga-Formationen im Jazz und Modern Dance, Arabesque und Esprit. Diese stellten ihre neuen Choreografien für die kommende Saison vor.

Klassisches Ballett, moderner Tanz und Polka wechselten sich ab

Großer Jubel gab es auch über die mal bewegenden, mal mitreißenden Soli von Marceline Dausend („Dornröschen“ von Tschaikowski), Vanessa Steinbrink, Lisa Dähler, Janina Glau, Jacqueline Kämper, Saskia Born und Elisabeth Forys – Talente, die bei Bettina Klaus-Brebeck ausgebildet und gefördert wurden. Gänsehaut-Stimmung herrschte, als Louisa Sophie Brebeck ganz in Schwarz Edith Piafs unsterbliches „Je ne regrette rien“ tänzerisch umsetzte – genauso wie bei Kyra-Annas dynamischem „Butterfly“.

Einen reizvollen Kontrast dazu boten die beiden fröhlichen Bollywood-Revuen, für deren Einstudierung Analena Schwarz verantwortlich zeichnete. So wechselten sich klassisches Ballett zu Vivaldi, Tschaikowsky und Schubert mit Jazz und Modern Dance, Strauß‘scher Polka und indischen Sitar-Klängen ab.

Den Zuschauern gefiel es – und nachdem die „Vogelmädchen“ von Arabesque gezeigt hatten, dass sie fliegen können, versammelten sich alle 100 Aktricen zum großen Finale auf der Fläche. Sie applaudierten, als Sonja Fiedler im Namen aller dem Trainer-Quartett stilvoll Rosen überreichte. Ein Hauch von Frühling in unwirtlicher Jahreszeit.

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