Rund 40 Vereine beteiligten sich an der elften Auflage des Familienfestes am Sonntag im Sportzentrum auf Küllenhahn.

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Viele Zuschauer verfolgten einen Schaukampf im Judo. Am Mattenrand erklärte Judopräsident Peter Frese die Aktionen der Kämpfer. (Fotos (2): Uwe Schinkel)

Viele Zuschauer verfolgten einen Schaukampf im Judo. Am Mattenrand erklärte Judopräsident Peter Frese die Aktionen der Kämpfer. (Fotos (2): Uwe Schinkel)

Auch die junge Neomie (sechs Jahre) übte sich an der Kletterwand.

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Viele Zuschauer verfolgten einen Schaukampf im Judo. Am Mattenrand erklärte Judopräsident Peter Frese die Aktionen der Kämpfer. (Fotos (2): Uwe Schinkel)

Wuppertal. Wuppertal ist eine sportliche Stadt - das zeigte wieder einmal der "Tag des Sports" auf Küllenhahn. Zum elften Mal fand auf dem Gelände des Sportzentrums Süd das Familienfest statt.

Gleichzeitig feierte der Stadtsportbund (SSB) sein 50-jähriges Bestehen. SSB-Geschäftsführer Volkmar Schwarz freute sich, die große Vielfalt an Sportmöglichkeiten in Wuppertal zu präsentieren: "Mehr als 40 Vereine mit rund 1000Teilnehmern sind in diesem Jahr dabei. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer ist das gar nicht möglich."

Geboten wurde für jedes Alter und jeden Geschmack etwas, im Breiten- und im Spitzensport. In den Hallen und auf dem Außengelände tummelten sich zahlreiche Besucher.

Wer wollte, konnte selber aktiv werden oder sich nur in Ruhe die Darbietungen ansehen. Fetzig ging es bei den Cheerleadern "Cool blue" zu. Zu dem Titel "So What" von Pink wirbelten die silbernen Pompons durch die Luft.

Ganz anders die Darbietung der "Tai Chi Yang Stil" von der Föderation Rhein-Wupper: Zu fernöstlicher Musik waren ihre Bewegungen langsam und fließend. Krachend flogen ein paar Meter weiter beim Kistenklettern Kisten zu Boden.

75000 Mitglieder zählt der 1959 gegründete Stadtsportbund, und trotz sinkender Einwohnerzahlen in Wuppertal bleibt die Zahl der organisierten Sportler konstant.

Der SSB-Vorsitzende Klaus Fechtenhövel dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern und erinnerte an die erfolgreiche Arbeit seiner Vorgänger. "Willfried Penner und der leider verstorbene Armin Stein haben den Stadtsportbund über 25 Jahre entscheidend geprägt", sagte Fechtenhövel".

Autogramme verteilten die Aktiven vom Bergischen Handball-Club 06, unterstützt von ihrem Maskottchen, dem bergischen Löwen. In der Halle lieferten sich unterdessen die Handballerinnen des TV Beyeröhde und die Volleyballer der Titans ein spektakuläres Handballmatch.

Auch für die Jüngsten gab es viele Attraktionen zum Mitmachen. Eine Halle weiter rollten die jungen Teilnehmer auf einem Rollbrett durch einen Parcours und nahmen im Anschluss stolz ihre Urkunden entgegen. Mutige testeten die Kletterwand, das große Trampolin oder die aus Matten gebaute Gletscherspalte des Neuenhauser TV. Und nebenan lockte das Schwimmbad mit einer großen Spielinsel ins kühle Nass.

Auf den Wintersport vorbereiten konnte man sich mit speziellen Skates beim "Inline Alpin" des Ski-Clubs Cronenberg. Wasserfreunde zog es zum "Drag Attack Team", das sein Drachenboot vorstellte. Beim Speedlaufen wurde das Super-Sprint-Talent gesucht, Federfußbälle und Basketball warteten darauf, ausprobiert zu werden.

Mitmachen konnten alle, vom Kind bis zum Senior. Nach der sportlichen Betätigung gab es Gelegenheit, sich beim Sport- und Gesundheitszentrum mit Shiatsu verwöhnen zu lassen. Wenn Sport da keinen Spaß macht.

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