Am Freitag wurde das neue Gehege für die fünf Raubkatzen im Wuppertaler Zoo eröffnet.

Gestern wurde das neue Gehege der fünf Raubkatzen im Wuppertaler Zoo eröffnet.
Die neue Schneeleoparden-Anlage wurde am Freitag eröffnet.

Die neue Schneeleoparden-Anlage wurde am Freitag eröffnet.

S. Fries

Die neue Schneeleoparden-Anlage wurde am Freitag eröffnet.

Wuppertal. Seit einer Woche leben die fünf Schneeleoparden des Wuppertaler Zoos bereits im neuen, etwa sechsmal größeren Gehege, am Freitag war dann die offizielle Eröffnung. Mit Besuch aus Schweden: Matthias Fiechter von der Organisation Snow Leopard Trust kam extra für die Eröffnung unter dem Titel „Himalaya im Bergischen Land“ nach Wuppertal.

Für die hochbedrohten Raubkatzen aus Zentralasien wurden die ehemaligen Greifvogelvolieren oberhalb des Großkatzenhauses umgebaut. Die Gestaltung der Anlage erfolgte in Anlehnung an den natürlichen Lebensraum der Schneeleoparden.

In der Anlage, die je nach Bedarf in mehrere kleine Gehege unterteilt werden kann, stellen Mau-erreste und Felsblöcke ein verfallenes Bergdorf dar, das durch eine Steinlawine zerstört worden ist und nun von den Schneeleoparden als Lebensraum genutzt wird. Felsbrocken außerhalb der Anlage, ein Beobachtungsstand im „tibetischen Stil“ und Steinhaufen mit Gebetsfahnen sorgen für eine Atmosphäre, die die Besucher auch emotional ansprechen soll. Und das ist laut Stadler auch gelungen: „Von den Besucher und den Fachleuten aus den anderen Zoos wie Köln haben wir nur Komplimente bekommen.“

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