Rodler und Co. genießen Wuppertals frostige Seite. Aber Tauwetter ist schon in Sicht: Der Deutsche Wetterdienst sagt gegen Ende der Woche Plusgrade voraus.

wza_1500x795_612248.jpeg
Zeichen von Außerirdischen? Vulkanische Aktivitäten auf den Nordhöhen? Ein Höhlensystem von Schnee-Menschen? Nein, was WZ-Fotograf Andreas Fischer hier in Nächstebreck entdeckte, sind bizarr überschneite Autoreifen.

Zeichen von Außerirdischen? Vulkanische Aktivitäten auf den Nordhöhen? Ein Höhlensystem von Schnee-Menschen? Nein, was WZ-Fotograf Andreas Fischer hier in Nächstebreck entdeckte, sind bizarr überschneite Autoreifen.

Zeichen von Außerirdischen? Vulkanische Aktivitäten auf den Nordhöhen? Ein Höhlensystem von Schnee-Menschen? Nein, was WZ-Fotograf Andreas Fischer hier in Nächstebreck entdeckte, sind bizarr überschneite Autoreifen.

Wuppertal. Vergesst Winterberg und Berchtesgaden: Wuppertal ist Deutschlands wahre Rodel-Hochburg! Wer das bislang nicht glaubte, der musste sich in den vergangenen Tagen nur mal auf einen Spaziergang über irgendeine der zahlreichen Höhen machen. Vom Steppke vorn auf dem Holzschlitten zwischen Vaters Beinen über den kühnen Teenager auf dem Lenk-Bob bis zu junggebliebenen Senioren auf dem Monoski stürzten sich die Wuppertaler die Hänge herunter.

Die Pisten-Vielfalt auf den Höhen ist nahezu grenzenlos

Anders als WZ-Pisten-Tester Lars Lenssen in seinem am Samstag veröffentlichten Bericht haben die Wuppertaler allerdings keine eindeutige Lieblings-Schlitten-Strecke - das verdeutlichte eine entsprechende Online-Umfrage der WZ. Zu viele schöne Hänge, steile Wiesen und Wanderwege laden zur Abfahrt ein.

So meldete sich der Exil-Wuppertaler Marcus Klein gar aus Valencia, um anzumerken: "Die besten Rodelstrecken gibt es immer noch in Beyenburg am ,Knapp’". Ein anderer Leser meinte angesichts der Pisten-Vielfalt im Tal gar gelassen: "Egal wo man rodelt - Hauptsache, es liegt genug Schnee und die Abfahrt dauert richtig lange."

Dafür, dass die Abfahrt auch richtig lange dauern kann, hat im Nordpark vor nunmehr 25 Jahren auch die WZ gekämpft - daran erinnerte Leser Wolfgang Diepenthal die Redaktion jetzt in einem Schreiben. Im Jahr 1985 hatte die Stadt kurzerhand den Auslauf der dortigen Rodelwiese blockiert, weil Kinder im Geschwindigkeitsrausch immer wieder den Zaun (damals noch aus Maschendraht) beschädigt hatten.

Das machte das Rodeln auf der Wiese fast unmöglich - und führte zu massiven Protesten in ganz Barmen. Auch die WZ berichtete damals ausführlich - was dazu führte, dass die damalige Oberbürgermeisterin Ursula Kraus die Wiese schnell wieder rodeltauglich machen ließ.

Heute, 25 Jahre später, sollte, wer Rodeln und andere Schnee-Vergnüglichkeiten liebt, sich in jedem Fall beeilen: Der Deutsche Wetterdienst sagt gegen Ende der Woche Plusgrade und damit Tauwetter voraus.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer