Neujahrsempfang: 500 Gäste waren auf Einladung der Deutschen Bank in die Stadthalle gekommen.

Neujahrsempfang
Martin Wolf, Caroline von Richthofen, Hermann-Josef Lamberti, Beate Wilding, Ralf Ehser, Kai Giesel und Oberbürgermeister Peter Jung (von links) während des Neujahrsempfangs in der Stadthalle.

Martin Wolf, Caroline von Richthofen, Hermann-Josef Lamberti, Beate Wilding, Ralf Ehser, Kai Giesel und Oberbürgermeister Peter Jung (von links) während des Neujahrsempfangs in der Stadthalle.

Uwe Schinkel

Martin Wolf, Caroline von Richthofen, Hermann-Josef Lamberti, Beate Wilding, Ralf Ehser, Kai Giesel und Oberbürgermeister Peter Jung (von links) während des Neujahrsempfangs in der Stadthalle.

Wuppertal. Großer Bahnhof in der Stadthalle am Johannisberg: Die Deutsche Bank Wuppertal hatte am Dienstagabend zu ihrem schon traditionellen Neujahrsempfang eingeladen. Mehr als 500 Gäste aus Wirtschaft und Politik waren der Einladung gefolgt und wurden von Kai Giesel, Mitglied der Geschäftsleitung in Wuppertal, begrüßt.

Mehr Gewerbesteuer für Wuppertal?

Giesel brachte gute Nachrichten mit: Seiner Einschätzung nach kann Wuppertal in diesem Jahr mit steigenden Einnahmen aus der Gewerbesteuer rechnen. Zudem prognostizierte er, dass Wuppertaler Unternehmen in diesem Jahr mehr investieren werden.

Damit nicht genug. 2010, so Giesel, war sowohl bei den Firmen- als auch Privatkunden ein gutes Jahr für die Deutsche Bank in Wuppertal. Im Bereich der privaten Vermögensverwaltung sprach er gar von dem erfolgreichsten Jahr überhaupt. Die Deutsche Bank habe Zuwachsraten im dreistelligen Millionenbereich verzeichnen können. „2011 wird an den Kapitalmärkten ein Jahr voller Herausforderungen“, sagte Giesel und fügte an: „Unser Erfolg basiert auf Ihrem Vertrauen.“

Oberbürgermeister Peter Jung bezeichnete 2010 als ein Jahr, das viele Erwartungen im positiven Sinne übertroffen habe. „Die bergische Wirtschaft hat sich als sehr robust erwiesen. In Wuppertal und Remscheid ist sogar die Arbeitslosigkeit gesunken“, sagte Jung und goss dann Wasser in den Wein: „Ich mache mir große Sorgen um die Kommunalfinanzen, und ich erwarte von der Bundeskanzlerin ein deutliches Signal, dass sich der Bund zu den Lasten der sozialen Sicherung bekennt.“

Anschließend wurde der Oberbürgermeister wieder versöhnlicher und überreichte dem Vorstand der Deutschen Bank, Hermann-Josef Lamberti, eine CD der Sinfoniker, damit dieser auch dann in den Genuss der Musik komme, wenn er es nicht schaffe, ein Konzert in Wuppertal zu besuchen.

Lambertis folgende Rede handelte unter anderem von der Euro-Krise und der Unfähigkeit der deutschen Politik, in Europa eine Führungsrolle zu übernehmen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer