Lesungen und ein Rahmenprogramm sind geplant. Die Resonanz ist enorm.

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Am 24. August startet das erste Wuppertaler Lesefest.

Am 24. August startet das erste Wuppertaler Lesefest.

Veranstalter

Am 24. August startet das erste Wuppertaler Lesefest.

Wuppertal. "Ausgebucht" steht in dicken roten Lettern hinter der Veranstaltung. Keine Chance, hier waren andere Schulklassen ganz offensichtlich schneller. Resignieren muss an dieser Stelle jedoch niemand, das Lesefest bietet vom 24.bis zum 28. August die stolze Zahl von 46Lesungen für Kinder und Jugendliche an.

Und auch wenn "die Resonanz enorm" ist und vor allem bei den Grundschulen "alle Erwartungen übertroffen" wurden - noch kann Mitorganisatorin Ruth Eising diverse Lesungen anbieten. Frei sind zum Beispiel noch "Die schlaue Mama Sambona", eine Lesung in der Pauluskirche für Schulklassen ab acht Jahren. Oder "Hammerhart", ein Jugendbuch von Christian Oelemann, der selbst liest.

"Bei den Grundschulen läuft es ganz hervorragend, besser als wir es erwartet hätten", sagt Eising. Die weiterführenden Schulen tun sich offensichtlich schwerer, obwohl es auch für Jugendliche viele Angebote gibt. "Knastkinder" sei hier genannt, die Geschichte eines in Berlin geborenen Filipinos, der bei einem Urlaub in Manila versehentlich mit einer Gruppe von Straßenkindern verhaftet wird. "Der Koffer der Adele Kurzweil" thematisiert hingegen das Thema Nationalsozialismus.

Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte sich beeilen - und einfach eine Veranstaltung aussuchen und über das Internet buchen. Die Anmeldefrist endet zwar erst am 21. August, doch Eile ist trotzdem geboten, die Auswahl wird schließlich kontinuierlich kleiner.

Vorleseinsel, Hörkino oder Vorträge - hier sind alle Wuppertaler gefragt

Rund um das Lesefest gibt es auch ein Rahmenprogramm. Zusätzlich zu den Leseveranstaltungen für Schulkinder kommen hier alle Wuppertaler in den Genuss interessanter Lesungen. Ulrike Schrader, Leiterin der Begegnungsstätte Alte Synagoge, referiert über den Alltag im Judentum. Im Container am Opernhaus wird ein Hörkino geboten und die Buchhandlung Jürgensen lädt zu einer Vorleseinsel im Stationsgarten.

Simone Jacken erklärt, was Kinder gerne lesen und warum manche Kinderbücher besonders gut ankommen. Geplant ist zudem eine deutsch/türkische Lesung von Hermann Schulz und Soner Sayin. Richtig gut angenommen werden auch die Workshops rund um das Lesefest. "Sollten wir dieses Fest wiederholen, und das werden wir bestimmt, dann werden wir dieses Angebot sicherlich ausbauen", verrät Eising.

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