Wuppertaler können eine Rolle im geplanten Kinofilm gewinnen – ohne Schauspiel-Erfahrung,aber gegen kleines Geld.

Mit Jana Voosen am Seziertisch: Clemens Frowein, der „King Ping“ (Sierk Radzei) ermittelt auch da, wo’s richtig blutig wird. (zwei Fotos)
Mit Jana Voosen am Seziertisch: Clemens Frowein, der „King Ping“ (Sierk Radzei) ermittelt auch da, wo’s richtig blutig wird. (zwei Fotos)

Mit Jana Voosen am Seziertisch: Clemens Frowein, der „King Ping“ (Sierk Radzei) ermittelt auch da, wo’s richtig blutig wird. (zwei Fotos)

Die Produzenten Dirk Michael Häger und Christoph Schmidt (von links) suchen Wuppertaler, die im Wuppertal-Kino-Krimi an der Seite der Stars auftreten.

Rex Film/Uwe Schinkel, Bild 1 von 2

Mit Jana Voosen am Seziertisch: Clemens Frowein, der „King Ping“ (Sierk Radzei) ermittelt auch da, wo’s richtig blutig wird. (zwei Fotos)

Wuppertal. Wer nachts durch verwinkelte Straßen des Tals geht, etwa am Arrenberg oder in der Nordstadt, der hat es sich vielleicht schon mal gedacht: Wäre das nicht eine geniale Kulisse für einen Krimi? Dirk Michael Häger und Christoph Schmidt ging das ähnlich – nur dass sie daraufhin gleich ihre eigene Produktionsfirma gegründet haben. Mit „King Ping – Leben und Sterben in Wuppertal“ wollen sie den ersten echten Wuppertal-Krimi auf die Leinwand bringen. Ob das mit dem geplanten Drehstart im Frühjahr 2012 aber auch klappt, hängt entscheidend von den Wuppertalern ab.

Ein besonders glücklicher Gewinner wird eine tragende Rolle spielen

Zunächst mal die Story: Clemens Frowein, gespielt von Sierk Radzei, ist Ex-Kommissar, aber wegen Querköpfigkeit aus dem Dienst geflogen. Nun arbeitet er als Pinguin-Pfleger im Zoo – und ermittelt wieder auf eigene Faust, als eine Mordserie das Tal heimsucht. Dabei helfen ihm Kontakte von früher, etwa zur Gerichtsmedizinerin Nicole Werner (Jana Voosen). Zumindest moralisch unterstützt wird er von Café-Besitzerin Biggi (Mechthild Großmann) – während ihm die mysteriöse Künstlerin Doba (Ann-Kathrin Kramer) Rätsel aufgibt.

Ein hochkarätig besetzter Streifen zeichnet sich also ab – bislang nur als Trailer im Netz. Damit daraus der geplante Langfilm wird, brauchen Häger und Schmidt 1,2 Millionen Euro. Für die Finanzierung wollen sie auch auf die Filmbegeisterung im Tal zurückgreifen – also nicht nur auf lokale Sponsoren, sondern auch auf eine große Verlosung von Filmrollen, die heute beginnt.

Und die geht so (Details siehe Kasten): Jeder, der will, sei er sechs oder 106 Jahre alt, überweist fünf Euro an Rex Film. Aus allen Einzahlern werden am Ende zehn Komparsen-Auftritte verlost – und sozusagen als Sahnehäubchen eine tragende Figur, die den ganzen Film hindurch immer wieder auftauchen wird.

Genaues dazu verraten die Produzenten noch nicht. Nur soviel: „Es ist keinerlei schauspielerische Erfahrung erforderlich“, versichert Häger. Was der geheimnisvolle Gast-Mime am Ende wirklich auf der Leinwand tut, wird dem Gewinner auf den Leib geschrieben. Und wer das wird, entscheidet sich bei einer Live-Ziehung am 18. Juli an passendem Ort – im Cinemaxx.

Jeder, der eine Rolle gewinnen möchte, überweist bis zum 15. Juli fünf Euro auf das Konto der Firma Rex Film bei der Stadtsparkasse Wuppertal. Beim „Verwendungszweck“ sind unbedingt E-Mail-Adresse oder Telefonnummer anzugeben.

Unter allen Einsendern werden zunächst einige hundert Teilnehmer zufällig ausgewählt und von Rex Film benachrichtigt. Diese (und nur diese) finden sich am 18. Juli im Cinemaxx ein – aus ihnen werden Gewinner der großen Rolle und zehn Komparsen gezogen. Mehr Infos und das Konto stehen auf: www.kingpingderfilm.de

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