Wuppertal-Krimi hat einen Verleih und einen prominenten Neuzugang.

King Ping
Er will dabei sein: Der Wuppertaler Schauspieler Axel Stein ist als verdächtiger Ex-Schläger bei „King Ping“ vorgesehen.

Er will dabei sein: Der Wuppertaler Schauspieler Axel Stein ist als verdächtiger Ex-Schläger bei „King Ping“ vorgesehen.

dpa

Er will dabei sein: Der Wuppertaler Schauspieler Axel Stein ist als verdächtiger Ex-Schläger bei „King Ping“ vorgesehen.

Wuppertal. Und noch ein Wuppertaler: Axel Stein ist prominentester Neuzugang in der geplanten Darsteller-Riege des Kino-Krimis „King Ping“. Wie die Produzenten Dirk Michael Häger und Christoph Schmidt mitteilten, ist Stein beim im März 2012 beginnenden Dreh als latent cholerischer Ex-Schläger zu sehen, der der Polizei als Hauptverdächtiger einer Mordserie ins Visier gerät. „Wir freuen uns sehr, dass er dabei ist“, sagte Häger der WZ – und zwar auch, weil der Cronenberger hier in einer ungewohnt ernsten Rolle zu sehen sein wird.

Die Akquise des bekannten Wuppertalers ist nur eine der guten Nachrichten, die Häger und Schmidt von der Firma Rex Film in vorweihnachtliche Hochstimmung versetzt. Wichtig für die planmäßige Verwirklichung des ambitionierten Projekts: Rex Film hat mit der Münchner Firma Polyband einen Verleih gefunden, der „King Ping“ nach dem Dreh ins Kino bringen will. Und die Produzenten haben die wichtigen Förder-Anträge für Zuschüsse bei der NRW-Filmstiftung und bei der Filmförderungsanstalt eingereicht. „Die Rückmeldungen waren positiv“, versichert Häger – wenn alles gutgeht, fließt 2012 das Geld, mit dem der Löwenanteil des 1,1-Millionen-Euro-Etats für „King Ping“ gestemmt werden soll.

Auch ohne Fördermittel: Gedreht wird der Film in jedem Fall

Rückenwind für die Bewilligung erhoffen sich die Produzenten auch von der breiten Unterstützung durch die vielen Wuppertaler Firmen, Privatleute und Institutionen, die den Film mit Geld oder praktischer Hilfe fördern – von der Barmenia über die Jackstädt Stiftung bis zu Wuppertal Marketing. Häger: „Wir sind zuversichtlich, dass das positiv wahrgenommen wird.“ Zudem kann der Film dank der privaten Förderer mittlerweile eine Eigenkapital-Quote von 17 Prozent vorweisen, die Rex Film noch steigern will. So versichert Christoph Schmidt selbst für den schlechtestmöglichen Fall, dass überhaupt kein Fördergeld für „King Ping“ fließt: „Wir drehen so oder so im kommenden Frühjahr“, im Notfall dann eben eine kostenreduzierte Version.

Noch haben die Filmemacher aber Grund zum Optimismus – und ein großes Ziel: 2013 soll „King Ping“ mit seinen Stars wie Christoph Maria Herbst und Mechthild Großmann auf der Berlinale das erste Mal zu sehen sein. Ein Traum? Häger: „Wir arbeiten daran.“

Für modebewusste Wuppertaler haben die „King Ping“-Macher nun auch eine Reihe leicht makabrer Fan-Artikel herausgebracht – etwa die Tasche „Tippen-Tappen-Tödchen“ mit dem Aufdruck eines gemeuchelten Pinguins am Fuß einer Treppe oder T-Shirts mit einem Sensenmann-Pinguin. Die Sache gibt’s bei Alfonso Gravina in der Luisenstraße oder bei RosenHeim in der Schuchardstraße.

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