Talente der Bergischen Akademie für Kabarett und Comedy zeigen ihre Programme live auf der Bühne.

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Auch Volker Schatz überzeugte seine Zuschauer.

Auch Volker Schatz überzeugte seine Zuschauer.

Gerhard Bartsch

Auch Volker Schatz überzeugte seine Zuschauer.

Wuppertal. Über die Wirtschaftskrise lachen können nicht alle - siehe Frau Merkel in den aktuellen Opel-Verhandlungen. Beim jüngsten Kabarettabend in den Räumen der Katholischen Jugendwerke war das dagegen kein Problem.

Unter der Leitung von Jürgen Scheugenpflug stellten die Absolventen der Bergischen Akademie für Kabarett und Comedy (Kabcom) ihre selbst geschriebenen Programme vor. Einige spielten erstmals vor Publikum - und genossen den Applaus sichtlich.

"Natürlich schnalle ich den Gürtel enger. Aber der neue Gürtel braucht auch ein neues T-Shirt."

Anke Wölper

"Ich mache auch jeden Fall weiter. Es ist toll auf der Bühne zu stehen," sagt Anke Wölper. Sie erklärt, was Gürtel und Schuhe mit der Wirtschaftskrise zu tun haben. "Natürlich schnalle ich den Gürtel enger. Aber der neue Gürtel braucht auch ein neues T-Shirt." So hält sie den Zuschauern dann ihre neuen High Heels, entgegen: "Und mit den Schuhen kann man ja sowieso nur kleine Schritte machen".

Die Lacher hat Wölper an diesem Abend ebenso auf ihrer Seite wie die anderen fünf Teilnehmer. Geschichten über Buddhismus, den Alltag im Büro, den armen Bräutigam auf seiner eigenen Silberhochzeit und einem Studenten im 56. Semester tragen zur Unterhaltung bei.

Die Comedians überzeugen auch Jürgen Scheugenpflug

Auch Jürgen Scheugenpflug ist von seinen Schützlingen begeistert: "Die Text sind alle selbst geschrieben, dass ist wirklich eine große Leistung." Auch wenn nicht immer jugendfrei - mit den Großen von Kabarett und Comedy können diese Sechs auf jeden Fall mithalten.

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