Aufruf zur Solidarität mit dem Traditionsverein.

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WSW

Wuppertal. Oberbürgermeister Peter Jung bezieht Position für den Fußball-Regionalligisten Wuppertaler SV: Ohne ein breites Bündnis von Unternehmern und Bürgern, die sich jetzt engagieren, könne das Überleben des Wuppertaler SV, des sportlichen Aushängeschildes der Stadt, nicht gesichert werden, erklärte Jung am Mittwoch im Anschluss an ein Gespräch im Rathaus mit Vertretern des Wuppertaler SV. Potenzielle Funktionsträger, Sponsoren, aber auch alle Bürgerinnen und Bürger bittet Jung in seinem aktuellen Aufruf um Unterstützung für den Verein, der über das Saisonende hinaus in eine ungewisse Zukunft blickt.

WSV steht nach Ausscheiden von Runge am Scheideweg

In den nächsten Wochen werde sich entscheiden, welchen Weg der Wuppertaler SV gehen wird. Mit dem Ausscheiden, das der langjährige Präsident Friedhelm Runge angekündigt hat, stehe der Verein am Scheideweg. Friedhelm Runge gebühre Dank und Anerkennung für das, was er über so viele Jahre sowohl mit seinem persönlichen Einsatz als auch finanziell geleistet habe. Jung will Anfang Februar konkrete Gespräche mit potenziellen Unterstützern des Vereins führen. Bis dahin freue er sich über jeden neuen Sponsor, der gefunden werde.

„Profivereine sind von großer Bedeutung für eine Region“

Dass Jung die Bedeutung des Wuppertaler SV als Aushängeschild Wuppertals hervor hebt, wird man beim notleidenden Regionallisten gerne vernommen haben. Ob sich das Team um Geschäftsführer Achim Weber mehr von dem Besuch im Rathaus versprochen hatte, war am Mittwoch nicht zu erfahren. Der Verein veröffentlichte lediglich auf seiner Homepage im Internet den Aufruf des Oberbürgermeisters. Bis zur Jahreshauptversammlung, die Ende Februar geplant ist, soll der Etat für die Saison 2011/12 stehen – die erste ohne Präsident Runge. Bis dahin müssen weitere Sponsoren, aber auch Kandidaten für den Vereinsvorstand gefunden werden.

Weber: WSV steht unter einem großen Zeitdruck

WSV-Geschäftsführer Achim Weber sieht den Verein unter einem großen Zeitdruck. „Wir haben die Notwendigkeit des Gesprächs mit Peter Jung im Vorfeld klar gemacht. Ich glaube, die Botschaft ist angekommen“, sagte Weber. Von der nächsten Gesprächsrunde mit Unternehmen sowie städtischen Töchtern wie zum Beispiel WSW und ESW hänge für den WSV sehr viel ab. „Es ist ein großer Unterschied, ob der WSV oder Oberbürgermeister Peter Jung dazu einlädt“, sagte Achim Weber. Ende Februar plant der WSV eine Mitgliederversammlung. Bis dahin müssen der Etat für die Saison 2011/12 stehen und Kandidaten für den Vorstand gefunden sein.

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