Hunderte Besucher erlebten den Ostersbaum am Dienstagabend in einem ganz besonderen Licht: 21 Treppen, Mauern und Höfe wurden in Szene gesetzt.

Lichterwege
„Nachdenklicht“: Die Holsteiner Treppe wurde auf den Lichterwegen auch zum Botschafter, während auf der Wülfingtreppe Chantal, Samet und Laura die Aktion genossen.

„Nachdenklicht“: Die Holsteiner Treppe wurde auf den Lichterwegen auch zum Botschafter, während auf der Wülfingtreppe Chantal, Samet und Laura die Aktion genossen.

„Nachdenklicht“: Die Holsteiner Treppe wurde auf den Lichterwegen auch zum Botschafter, während auf der Wülfingtreppe Chantal, Samet und Laura die Aktion genossen.

Hochbetrieb zur Abendstunde: Jeder Treppengang wurde auf den Lichterwegen zum Erlebnis – und das nicht nur auf der Flensburger Treppe. Auch in diesem Jahr war die Stimmung wieder eine ganz besondere.

Schinkel, Uwe (schin), Bild 1 von 3

„Nachdenklicht“: Die Holsteiner Treppe wurde auf den Lichterwegen auch zum Botschafter, während auf der Wülfingtreppe Chantal, Samet und Laura die Aktion genossen.

Wuppertal. Überall leuchtet und flackert es. Den Kosakenweg geht es im Zickzack hinunter, vor der Tageseinrichtung für Kinder an der Flensburger Straße hängen mit Teelichtern bestückte und von den Kindern bemalte und beklebte Gläser am Geländer und erschaffen schon in der Dämmerung eine malerische Atmosphäre. Zu den 14. Lichterwegen am Ostersbaum kamen am Dienstagabend wieder etliche Besucher in das Viertel zwischen Gathe und Hardt.

Feuerjonglieren, Musik und spannende Geschichten

Insgesamt 21 Treppen, Mauern und Höfe hatten die vielen freiwilligen Helfer der 26 teilnehmenden Gruppen, Schulen, Vereine und Nachbarschaften geschmückt. „Ein gigantisches und gelungenes Fest“, findet Mitorganisatorin Gabi Kamp vom Nachbarschaftsheim. „Der Ansturm ist überwältigend – es sind so viele Besucher gekommen.“

Vor der Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule haben Helfer die überall zu bewundernden bunten Lichter in kunstvollen Formen um die Bäume gestellt. Mit Vorführungen zeigen Schüler ihr Können beim Feuerjonglieren. Bei Führungen erzählen zwei Mitarbeiterinnen die Geschichte der einzelnen Treppen und ihre Besonderheiten. Überall ertönt zum Leuchten der Kerzengläser stimmungsvolle Musik auch von Saxofonisten und Trommlern – vermischt mit dem Lachen und Staunen der vielen Besucher.

Nachbarschaftsfest ohne nasse Füße

„Die Atmosphäre ist sehr schön. Es ist das erste Lichterwegefest, das wir ohne nasse Füße, Eis und Schnee erleben“, berichtet zum Beispiel ein begeistertes Ehepaar, das extra aus Vohwinkel gekommen ist. Am größten ist aber bei allen die Bewunderung für die vielen Helfer und Bürger, die das Ganze auf die Beine gestellt haben und seit nunmehr 14 Jahren für ein gutes Gelingen dieses außergewöhnlichen Nachbarschaftsfestes sorgen.

Feuerwerk für die Gerechtigkeit und zwei neue Attraktionen

Den krönenden Abschluss bildete auch in diesem Jahr wieder das Feuerwerk für Gerechtigkeit auf dem Platz der Republik: In diesem Jahr sogar mit besonderem Anlass, denn nicht nur die neu gestaltete Pressburger Treppe ist wieder als Lichterweg dabei, auch die Figur auf dem als „Abschussrampe“ dienenden Brunnen ist das erste Mal bei den Lichterwegen zu erleben. So bleibt auch dieses Fest seinen Besuchern noch lange in Erinnerung – und weit mehr als nur ein Lichtblick.

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