Am Sonntag wurde das Buch „Gartendenkmal Hardt“ vorgestellt und parallel dazu die Ausstellung von Architekt Heinrich Siesmayer gezeigt.

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Thomas Helbig (Mitte) und Antonia Dinnebier (in Schwarz) mit Autoren und weiteren Helfern.

Thomas Helbig (Mitte) und Antonia Dinnebier (in Schwarz) mit Autoren und weiteren Helfern.

Gerhard Bartsch

Thomas Helbig (Mitte) und Antonia Dinnebier (in Schwarz) mit Autoren und weiteren Helfern.

Wuppertal. Trotz hoher Temperaturen ist das Glashaus der Hardt voller Menschen. Die rund 100 Besucher lockt zweierlei: die Buchveröffentlichung „Gartendenkmal Hardt“ und die Wanderausstellung von Heinrich Siesmayer über den bekannten Garten- und Landschaftsarchitekten, der auch die Hardt gestaltete.

Zuerst war nur ein Begleitheft geplant, aber es stellte sich heraus, dass man doch etwas Bleibenderes bräuchte. „Es geht um die Erarbeitung historischer Hintergründe und Schaffung neuer Perspektiven“, erklärt Brigitte Alexander, Vorsitzende des Fördervereins Historische Parkanlagen und Herausgeberin des Lokalbandes. Sicher kann man die Parkanlage auch ohne Hintergrundwissen genießen, aber den wahren Wert lernt man erst mit der Geschichte kennen.

Entwicklung und Geschichte auf 79 Seiten

„Die Hardt-Anlage war eine der ersten Parkanlagen von Bürgern für die Bürger. Die Öffentlichkeit erhielt dadurch einen ganz eigenen Raum, in dem sie sich repräsentieren konnte – und das funktioniert bis heute,“ weiß Gartenhistorikern und Mitautorin Antonia Dinnebier. Die Hardt gehöre zu den wichtigsten Parkanlagen im Westen Wuppertals. Der Band zeichnet auf 79 Seiten einen detaillierten Überblick über Entwicklung und Geschichte vom verschiedener Erweiterungsstufen der Erholungsanlage.

» Der Band aus der Reihe „Wuppertals Grüne Anlagen“ kostet 9,95 Euro. Die Ausstellung Siesmayer ist bis 11. August 11 bis 18 Uhr im Glashaus, Nähe Elisenturm zu besichtigen.

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