Die Ausstellung „Von Cranach bis Géricault“ lockt gerade auf der Zielgeraden viele Kunstliebhaber an. Die WZ hat sich unter die Besucher gemischt.

kultur
Wer die Ausstellung besuchen will, sollte je nach Uhrzeit Geduld mitbringen.

Wer die Ausstellung besuchen will, sollte je nach Uhrzeit Geduld mitbringen.

Das Interesse ist groß: Aufmerksam hören die Besucher den Erläuterungen der Kunstexpertin zu.

Schinkel, Uwe (schin), Bild 1 von 2

Wer die Ausstellung besuchen will, sollte je nach Uhrzeit Geduld mitbringen.

Elberfeld. Einen knappen Monat hat sie noch, die Ausstellung „Von Cranach bis Géricault“ mit der Sammlung Gigoux. Und auf der Zielgeraden der Ausstellung, die noch bis zum 23. Februar läuft, stehen die Kunstliebhaber aus Wuppertal und Umgebung in Schlangen vor der Kasse – die Sammlung von Jean Gigoux erfreut sich großer Beliebtheit; die Besucher wollen die Werke von Dürer, Cranach, Tizian, Bellini, Rubens, Rembrandt und Goya, die in der Sammlung vereint sind, nicht verpassen.

„Bisher fehlte uns die Zeit, die Ausstellung zu besuchen“, sagte Hella Wolfsperger. Sie und ihre Begleitung, Beate Kiev aus Mettmann, sind jedenfalls begeistert: „Es sind viele Bilder verschiedener Epochen, die man so selten zusammen sieht.“ Gefesselt – so wie die meisten Besucher – betrachten sie die Werke.

Manche Besucher gehen extra spät, weil es dann ruhiger ist

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Wer die Ausstellung besuchen will, sollte je nach Uhrzeit Geduld mitbringen.

Wer die Ausstellung besuchen will, sollte je nach Uhrzeit Geduld mitbringen.

Das Interesse ist groß: Aufmerksam hören die Besucher den Erläuterungen der Kunstexpertin zu.

Uwe Schinkel, Bild 1 von 2

Das Interesse ist groß: Aufmerksam hören die Besucher den Erläuterungen der Kunstexpertin zu.

„Faszinierend“, schwärmt Besucher Günter Pöskes beim Anblick von „Die letzten Augenblicke im Leben von Leonardo da Vinci“, und Ehefrau Ingrid Pöskes ist hingerissen von der Vielfalt der Malerei, bevor es weitergeht zu Ölgemälden auf Holz, Leinwand oder Kupfer, zu beeindruckenden Bleistift-, Feder- und Kohlezeichnungen.

„Die Sammlung gibt einen Einblick in die Malerei vergangener Epochen“, sagen Ingrid und Hans-Peter Helling zufrieden. Begeistert sind sie von den italienischen Stillleben. „Eine un-glaubliche Zusammenstellung“, lobt Elke Kurek aus Erftstadt. „Die letzte Gelegenheit – das wollten wir auskosten“, sagt eine Besucherin aus Düsseldorf.

„Zu Beginn einer Ausstellung gehen viele hin. Wir wollten warten, bis es ruhiger wird“, sagt Christine Schneider. Sie ist beeindruckt: „Was für ein Erfolg: Gigoux schaffte es aus einem armen Elternhaus bis zum großen französischen Künstler und Sammler.“

Die Sammlung Jean Gigoux ist noch bis 23. Februar mit Gemälden und Zeichnungen im Von der Heydt-Museum vertreten. Die Sammlung ist in Deutschland bislang nie gezeigt worden und noch völlig unbekannt. Jean Gigoux (1806-1894) war im Frankreich des 19. Jahrhunderts als Maler bekannt, vor allem aber als Zeichner und als geschätzter Illustrator.

www.sammlung-gigoux.de

Dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags von 11 bis 20 Uhr.
 

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