Natur Die offene Forscherwerkstatt bot Erlebnisse für Groß und Klein.

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Auch die dreijährige Emilia machte begeistert beim Hör-Memory im Rahmen der offenen Forscherwerkstatt in der Station Natur und Umwelt mit. Mutter Tatjana Klein schaute zu.

Auch die dreijährige Emilia machte begeistert beim Hör-Memory im Rahmen der offenen Forscherwerkstatt in der Station Natur und Umwelt mit. Mutter Tatjana Klein schaute zu.

Uwe Schinkel

Auch die dreijährige Emilia machte begeistert beim Hör-Memory im Rahmen der offenen Forscherwerkstatt in der Station Natur und Umwelt mit. Mutter Tatjana Klein schaute zu.

Wuppertal. "Haben Sie noch alle fünf Sinne beieinander?" Gut, das ist prinzipiell eine Frage, deren Beantwortung man in der Regel mit einem empörten "Das geht Sie nichts an!" zurückweisen darf. Jetzt konnten Wuppertaler jeden Alters die Antwort auf diese Frage allerdings spielerisch erkunden - bei der offenen Forscher-Werkstatt in der Station Natur und Umwelt an der Cronenberger Straße.

"Das ist lustig."

Carina (8) über die optischen Täuschungen im Sinnes-Parcours.

Sandra Jeuck und ihre Kollegin Kornelia Wegmann arbeiten als Diplom-Biologinnen an der Station für Natur und Umwelt und hatten für die neugierigen Besucher verschiedene Aufgaben rund um die Sinne aufgebaut. Beim Hör-Memory mussten aus unterschiedlich gefüllten Filmdosen die zwei erkannt werden, die beim Schütteln identische Töne erzeugten. Ein Spaß, den auch die kleinsten Besucher meistern konnten. Beim Riech-Memory kräuselte sich dann, je nach Duft, manche Nase. Nahaufnahmen von Apfelstücken, Schalen oder Pilzen gab es unter dem Mikroskop zu bestaunen.

Rund 40 Mädchen und Jungen kommen im Schnitt zu der Forscher-Werkstatt, und auch am Freitag erschienen die ersten Teilnehmer pünktlich zu Beginn. Viele von ihnen nicht zum ersten Mal, wie auch Leon (9). "Mir hat das Schmecken gut gefallen", erzählt er. Mit verbundenen Augen ging es darum, Obststücke am Geschmack zu erkennen - ein Test, den jedes Kind gerne mitmachte.

Gar nicht so leicht zu durchschauen waren die Darstellungen mit den optischen Täuschungen. Carina (8) freut sich: "Jetzt habe ich es aber erkannt." Das Bild stellt, je nach Betrachtungsweise eine alte oder eine junge Frau dar. Wie viele Beine der Elefant hat, ist schon schwieriger zu erkennen. "Das ist lustig."

Lennart (8) ist Mitglied der Waldwölfe, die im Raum nebenan aktiv sind. Auch er testet mit seinen Freunden den Parcours. "Das Fühlen war schon ein bisschen komisch" gibt er zu. Dort galt es, in Holzkisten versteckte Materialien zu ertasten, von der Baumrinde über Erbsen bis zum weichen Moos.

Die Forscherwerkstatt fand noch in den alten Räumen der Station Natur und Umwelt an der Cronenberger Straße statt. Ende Mai wird die Station im Rahmen des großen Umweltfestes in den Neubau an der Jägerhofstraße 229 umziehen. Dann gibt es auch wieder viel zu erleben - für große und kleine Forscher

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