Leckerbissen und Spielzeug für den Publikumsliebling.

Zoo
Guten Appetit hat Anori im ersten Lebensjahr bewiesen. Aus dem knuddeligen weißen Fellknäuel ist in zwölf Monaten schon ein stattlicher Eisbär geworden. Und der ließ sich am Freitag die Reistorte schmecken.

Guten Appetit hat Anori im ersten Lebensjahr bewiesen. Aus dem knuddeligen weißen Fellknäuel ist in zwölf Monaten schon ein stattlicher Eisbär geworden. Und der ließ sich am Freitag die Reistorte schmecken.

Andreas Fischer

Guten Appetit hat Anori im ersten Lebensjahr bewiesen. Aus dem knuddeligen weißen Fellknäuel ist in zwölf Monaten schon ein stattlicher Eisbär geworden. Und der ließ sich am Freitag die Reistorte schmecken.

Wuppertal. Seit einem Jahr ist das Eisbärenmädchen Anori der Star im Wuppertaler Zoo. Zahlreiche Besucher des Zoos sind im vergangenen Jahr nur Anoris wegen nach Wuppertal gekommen. Auch am Freitag zog das Eisbärengehege die meisten Besucher an, denn dort wurde der erste Geburtstag gefeiert.

Und was wünscht sich eine junge Eisbärin zum Geburtstag? Die Antwort kennen ihre Pfleger und sie fällt wie bei kleinen Kindern aus: Etwas zum Spielen und zum Naschen. So wurde Anori eine Reistorte kredenzt, die mit einer Möhre als Geburtstagskerze verziert war. Doch mehr noch als für diesen Leckerbissen interessierte sich Anori zunächst für ein neues Spielzeug, einer aus Pappmaché gefertigten Robbe, die mit Papier und Bällen gefüllt war.

Ein Geburtstagsständchen für den jungen Eisbären

Zahlreiche Fotografen und Fernsehkameras hielten fest, wie der junge Bär die Spielzeug-Robbe genüsslich zerfledderte. Zuvor hatte Anori nur einmal kurz an ihrem Geburtstagskuchen geschnuppert. Nachdem der erste Reiz des Spielzeugs verflogen war, wurde die Reistorte wieder interessanter. Anori machte den Anfang und mit Hilfe von Eisbärenmutter Vilma war der Kuchen bald verschwunden. Zu den Geburtstagsgästen zählten nicht nur zahlreiche Pressevertreter, sondern auch Mitglieder des Wuppertaler Zoovereins, die ein Geburtstagsständchen für Anori anstimmten. Nicht zuletzt der Nachwuchs im Eisbärengehege hatte dafür gesorgt, dass die Besucherzahlen im Zoo im vergangenen Jahr mit rund 620.000 sehr positiv ausgefallen sind. Erste Bilder von Anori hatte es bereits kurz nach der Geburt per Video aus der Wurfhöhle der Bären gegeben. Ende März 2012 durfte Anori dann erstmals ihre Höhle verlassen. red

Der kleine Eisbär wurde in einer stürmischen Wuppertaler Nacht geboren. Der grönländische Namen Anori bedeutet in der Übersetzung „Wind“.

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