Steckenpferd der Mercedes-Mitarbeiter rollt sogar in die Museen.

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Nico Höttges, Erich Merken (Taxi-Vorstand) sowie Reiner Immig, Heinz-Peter Kullmann (Leitung Zubehör Mercedes) und Niederlassungsleiter Stefan Heinz (v. l. ) mit den neuen Kultobjekten für Sammler.

Nico Höttges, Erich Merken (Taxi-Vorstand) sowie Reiner Immig, Heinz-Peter Kullmann (Leitung Zubehör Mercedes) und Niederlassungsleiter Stefan Heinz (v. l. ) mit den neuen Kultobjekten für Sammler.

Andreas Fischer

Nico Höttges, Erich Merken (Taxi-Vorstand) sowie Reiner Immig, Heinz-Peter Kullmann (Leitung Zubehör Mercedes) und Niederlassungsleiter Stefan Heinz (v. l. ) mit den neuen Kultobjekten für Sammler.

Wuppertal. Ein Sattelschlepper als Taxi? Nicht gerade die praktische Lösung, aber ein Gag wäre es schon. Actros LH V8 MP3 heißt der Kühlauflieger von Mercedes-Benz, auf dessen Führerhaus das schwarz-gelbe Schild prangt. Allerdings handelt es sich nicht um einen tonnenschweren Brummi, sondern um die handliche Version im Maßstab 1:87.

Erstes Sondermodell zeigte vor 20Jahren Motive der Stadtwerke

In der Wuppertaler Mercedes-Niederlassung hält man die Zeit reif für eine Würdigung des Taxis und hat den Modell-Lkw mit Motiven wie der Kutsche vor dem Barmer Bahnhof bis zur Stretch-Limousine versehen. Vor 20 Jahren kam ein Laster mit Motiven der Stadtwerke als erstes Miniatur-Sondermodell heraus. Der Jahreswagen wurde zum Steckenpferd der Mercedes-Mitarbeiter Reiner Immig und Heinz-Peter Kullmann und zur Tradition, mit der man bislang nur 1996 brechen musste. "Es waren uns damals die Ideen ausgegangen", erklärt Kullmann die Lücke.

Ist die Auflage vergriffen, steigen die Preise beachtlich

Zoo, Klingenmuseum, Röntgenmuseum, Schloss Burg oder Nordbahntrasse - immer wieder sollen es bergische Motive sein. Die Idee zum Lkw 2010 entstand im Austausch mit Erich Merken, Vorstand der Taxi-Zentrale, der dann im Stadtarchiv nach historischen Abbildungen fahndete. Der detailreiche bergische Mercedes-Truck begeistert Sammler und hat längst den Weg in Museen gefunden. Ist die Auflage vergriffen, steigen die Preise bis auf das Fünffache, wobei Zoo, Schloss Burg und Klingenmuseum die Favoriten sind. Die Turbo-Version war ein Laster, der sogar Geräusche machte, dafür aber 100 Euro kostete. Das könne man Sammlern heute nicht mehr zumuten, sagt Kullmann.

Der Hersteller, die Firma Herpa, fertigt eine Auflage von 750 Stück. Jedem Modell-Lkw ist eine Zertifikationskarte mit Seriennummer beigegeben. Stückpreis 59,95 Euro, erhältlich in den Mercedes-Niederlassungen Wuppertal, Remscheid und Solingen.

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