Auch auf dem Video-Portal You Tube hat die Sorge um Wuppertal Einzug gehalten.

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"Wuppertal stirbt" heißt das Lied des Rap-Sängers meelman. Das Bild zeigt eine Szene aus seinem Videoclip. (Screenshot: You Tube)

"Wuppertal stirbt" heißt das Lied des Rap-Sängers meelman. Das Bild zeigt eine Szene aus seinem Videoclip. (Screenshot: You Tube)

"Wuppertal stirbt" heißt das Lied des Rap-Sängers meelman. Das Bild zeigt eine Szene aus seinem Videoclip. (Screenshot: You Tube)

Wuppertal. Wuppertals Spardiktat, die miserable finanzielle Lage, beschäftigt Wuppertal in allen Lebenslagen und in allen gesellschaftlichen Gruppen. Dazu gehört der offene Protest der Wuppertaler Bühnen nach einer Aufführung. Das reicht aber auch bis zum Video-Portal You Tube, auf dem sich ebenfalls Beiträge finden, die sich mit Wuppertals schwieriger Lage beschäftigen.

Der Wuppertaler Hip-Hop-Musiker meelman, er trat unter anderem beim Rapkonzert "Ölberg-Feuer" auf, hat ein Lied über die städtische Krise geschrieben. Ein Dankesschreiben an eine sterbende Stadt, wie er es nennt. Der Text ist beileibe nicht immer politisch korrekt, sondern eher das schonungslose Stimmungsbild eines 25 Jahre alten Mannes, der sich Sorgen um seine Heimatstadt macht. Der Videoclip zu "Wuppertal stirbt" ist zu sehen unter: http://www.youtube.com/watch?v=RruHcSL8zAs

Unter dem Titel "Wuppertalerinnen entern das Opernhaus" ist eine Protestaktion zu sehen, die sich Ende Dezember im Opernhaus abgespielt hat. Mitglieder des bislang unbekannten Bündnisses "Wuppertalerinnen wehren sich gegen das Totsparen" betraten nach einer Aufführung von "Im Dickicht der Städte" die Bühne und forderten, dass die angedrohten Sparpläne der Stadtspitze nicht durchgesetzt werden. Gemeint war die angedrohte Schließung des Schauspielhauses, der Schwimmbäder und weiterer Einrichtungen. Zu sehen ist das Video unter: http://www.youtube.com/watch?v=UPgQzejqSBc

Ein Fundstück ganz anderer Art ist ein Video mit historischen Aufnahmen aus dem Jahr 1920. Zu sehen ist unter anderem ein Spaziergang über den Wall, das Thalia-Theater, aber auch Aufnahmen von der 1000-Jahr-Feier des Rheinlandes in Elberfeld. Eine Portion Nostalgie gibt es unter: http://www.youtube.com/watch?v=aSLSMN0Mizg

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