Klassiker-Show mit Roger Pabst überzeugt das Publikum.

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Mit Hut ganz in seinem Element: Roger Pabst führte durch das Leben von Frank Sinatra.

Mit Hut ganz in seinem Element: Roger Pabst führte durch das Leben von Frank Sinatra.

Andreas Fischer

Mit Hut ganz in seinem Element: Roger Pabst führte durch das Leben von Frank Sinatra.

Wuppertal. Der Werbeslogan könnte lauten: Eine musikalische Reise durch das Leben von Frank Sinatra. Denn genau das ist es, was die Zuschauer einer Show von Roger Pabst erleben. Wie auch am Freitag, als er in Begleitung des Kölner Grand Central Orchestras Halt im Mendelssohn-Saal der Stadthalle machte, präsentiert von der Bergischen Universität Wuppertal und dem Rex.

24 Songs des großen Frank Sinatra gab Pabst hier zum Besten - in chronologischer Reihenfolge. Sinatras erstes Solo-Lied "I’ve got the world on a string" durfte da natürlich nicht fehlen. Aber auch die ganz großen Hits von "The Voice" sang Pabst wie der Meister selbst. Seine sonore Stimme klingt der Sinatras zum Verwechseln ähnlich. Und im dunklen Anzug in Kombination mit dem ach so typischen Hut überzeugt Pabst auch visuell. Kein Wunder - schließlich hatte Pabst noch das Glück, sein großes Idol selbst live erleben zu können.

Swing mit einem klasse Orchester
und vielen Anekdoten

Doch was wäre ein solch "swingender Abend" ohne die passende Musik? Das Grand Central Orchestra war ein ebenso wichtiger Teil der Show wie Pabst selbst. Die 13 Musiker unter der Leitung von Adi Becker zeigten eindrucksvoll, was sie aus ihren Posaunen und Trompeten, Bass und Flügel rauszuholen vermögen. Becker selbst ist dabei stets in Aktion. Nicht selten springt er während der gut zweistündigen Show in die Höhe - zusammen mit Pabst, der auch während den instrumentalen Teilen nicht anders kann, als weiter zu swingen.

Doch bietet Pabst nicht bloß Musik. Zwischen den Stücken führt er seine Gäste durch "Frankie Boys" Leben und unterhält mit Anekdoten.

Und genauso abwechslungsreich wie Sinatras Leben war, so abwechslungsreich ist auch das Programm. Von schnellen Nummern wie "That’s Life", bis zu romantischen Balladen wie "Strangers in the night" wird keine Station im Leben des Ausnahmesängers ausgelassen.

Von seinem Geburtsort Hoboken in New Jersey über Hollywood und Las Vegas kann die Reise nur in einer ganz besonderen Stadt enden: "New York New York". Und mit dem letzten Vorhang ("The final curtain") war auch der letzte Gast im Saal begeistert: "My Way".

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