Der Zoo verkündete am Mittwoch das Ergebnis von „Knack die 10“. Sweni zog den Gewinner. Zudem wurde Elefanten-Geburtstag gefeiert.

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Die Glücksfee und ihre Helferin: Elefantenkuh Sweni zog mit Tierpflegerin Vanessa Hagedorn die Aktions-Gewinner. Das ganze überwacht im Hintergrund Elefantenpfleger Filipe von Gilsa.

Die Glücksfee und ihre Helferin: Elefantenkuh Sweni zog mit Tierpflegerin Vanessa Hagedorn die Aktions-Gewinner. Das ganze überwacht im Hintergrund Elefantenpfleger Filipe von Gilsa.

Uwe Schinkel

Die Glücksfee und ihre Helferin: Elefantenkuh Sweni zog mit Tierpflegerin Vanessa Hagedorn die Aktions-Gewinner. Das ganze überwacht im Hintergrund Elefantenpfleger Filipe von Gilsa.

Wuppertal. Sweni entspricht eigentlich nicht dem typischen Glücksfee-Bild: Sie wiegt mehr als eine Tonne, passt in kein Minikleid und hat statt langen blonden Haaren nur ein paar schwarze Stoppel. Doch ihren Job machte sie am Mittwoch im Zoo mindestens genauso gut wie einst Karin Tietze-Ludwig bei der Lottoziehung. Allerdings brauchte die Elefantenkuh etwas länger, um aus den drei gelben Eimern den Gewinner der Aktion „Knack die 10“ zu ziehen.

Bis zum Ende des vergangenen Jahres wollte der Zoo das Ziel von 10.000 verkauften Jahreskarten erreichen. „Das haben wir nicht ganz geschafft. Aber 9826 ist auch eine ganze Menge“, verkündete Verwaltungsleiter Karl-Joachim Flender. Den Hauptpreis, eine Zehn-Jahreskarte oder wahlweise zehn einzelne Zoo-Jahreskarten, gab es trotz knapp verfehltem Ziel. Aus rund 1000 geldkartengroßen Losen durfte Sweni den Sieger ermitteln. Da ihr Rüssel aber nicht gerade für Aufgaben gemacht ist, die eine gewisse Feinmotorik erfordern, griff die Elefantenkuh immer gleich mehrere Zettel auf einmal. Tierpflegerin Vanessa Hagedorn half nach und fächerte die Auswahl in ihrer Hand auf. Sechs Versuche brauchte Sweni, dann war nur noch ein zerknittertes Los übrig: Der Gewinner kommt aus Düsseldorf – mehr wollte Flender nicht verraten.

Geburtstagstorten aus Haferflocken, Möhren, Bananen und Äpfeln

Noch etwas gab es am Mittwoch zu feiern, die beiden Geburtstage der Jungelefanten Uli, am 16. Januar 2011 geboren, und Shawu, vier Tage nach Uli zur Welt gekommen. „Wir haben gedacht, wir feiern in der goldenen Mitte“, sagte Flender. Elefantenpfleger Gustav Röckener spielte Konditor und zauberte zwei Torten aus Haferflocken, Bananen und Äpfeln. „Und eine Prise Zucker“, lachte er. Statt einer Kerze ragte eine Möhre aus den beiden Torten. Die Geburtstagskinder waren von der Überraschung begeistert. Uli stürzte sich auf den Leckerbissen, seine Halbschwester ging etwas zögerlicher vor. Nachdem die ersten Happen verdrückt waren, kniete sich der kleine Bulle sogar in die Tortenreste, um auch den letzten Krümmel mit der Zunge vom Brettchen abzuschlecken – und klaute Shawu am Ende noch ein Apfelstückchen. Nur eine Geburtstags-Möhre blieb nach dem Festschmaus liegen.

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