Die Tribute-Band trat am Freitag im Tanzhaus auf und holte für zwei Stunden die 1970er-Jahre zurück.

Rosaly und Jenny kamen als Agnetha und Anni-Frid bei den Fans gut an.
Rosaly und Jenny kamen als Agnetha und Anni-Frid bei den Fans gut an.

Rosaly und Jenny kamen als Agnetha und Anni-Frid bei den Fans gut an.

Andreas Fischer

Rosaly und Jenny kamen als Agnetha und Anni-Frid bei den Fans gut an.

Wuppertal. Mit Textsicherheit und Begeisterung singt Simone Linauer jede Zeile der Abba-Hits mit und bekennt: „Ich bin seit 40 Jahren Fan.“ Eine jahrzehntelange Leidenschaft, die sie mit den meisten Besuchern im Tanzhaus teilt, wo am Freitagabend „Dancing Fever“, mit seiner Abba Tribute Show für Jubel sorgte.

Die Fans waren zwischen acht – die kleine Emilia war zum Beispiel mit ihren Eltern extra aus Köln angereist – und 86 Jahren alt. Lore Brebeck und ihre Freundinnen hatten vor dem Konzert den Kreislauf mit einem Gläschen Sekt angeregt und freuten sich auf die Sängerinnen Rosaly und Jenny – in stilgerechten Stiefeln mit Plateau-Sohlen – sowie Keyboarder Florian und Gitarrist Sören. „Das war noch richtige Musik“, sagte Brigitte Börger (76), die mit dem Musikgeschmack der Jugend wenig anfangen kann.

„Ich hatte damals einen Abba-Aufsteller in meinem Zimmer.“

Claudia Schmal, Abba-Fan

1974 hatte mit „Waterloo“ und dem Sieg beim Grand Prix die Karriere von Agnetha, Anni-Frid, Björn und Benny begonnen. „Tropicana“, „Blue Note“ oder „Remember“ hießen damals die Diskotheken in Elberfeld, in denen Klaus Dieter Thiel (59) und seine Begleiterin Ingrid Kern „The winner takes it all“ oder „Take a chance on me“ hörten und die am Freitagabend in der goldenen Vergangenheit schwelgten.

„Wir haben damals ähnliche Kostüme wie die von Abba angezogen und zu Hause die Hits gesungen“, erzählte Petra Seiler. „Ich hatte damals einen Abba-Aufsteller in meinem Zimmer“ bekannte Claudia Schmal, und ihre Freundin Heike Meurer kann auch im Auto immer noch nicht ohne die schwedische Gruppe sein: „Ich habe immer die CDs dabei“

Mit „Thank you for the music“ geht das Konzert zu Ende

Klar, dass „Dancing Fever“ bei soviel Enthusiasmus wenig Mühe hatten, den Saal zum kochen zu bringen. Um 21 Uhr endete das zweistündige Konzert – und eins der letzten Lieder des sympathischen Quartetts war „Thank you for the music.“ „Es war wunderbar“, sagte Meike Frauendorf begeistert.

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