Damit Eltern der Sechstklässler die Scheu vor dem neuen Fach verlieren, bietet das Gymnasium Bayreuther Straße Übungen an.

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Eltern auf der Schulbank: Wenn die Kinder mit Latein beginnen, ziehen die Eltern mit.

Eltern auf der Schulbank: Wenn die Kinder mit Latein beginnen, ziehen die Eltern mit.

Immer wiederkehrender Protagonist jedes Lateinunterrichts: Cäsar.

Eltern auf der Schulbank: Wenn die Kinder mit Latein beginnen, ziehen die Eltern mit.

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Eltern auf der Schulbank: Wenn die Kinder mit Latein beginnen, ziehen die Eltern mit.

Wuppertal. Mit dem Latein schon am Ende sein, bevor es eigentlich richtig losgeht? Das ist ein Schicksal, an das sich zwar mancher ehemalige Schüler gerade im Fach Latein erinnern mag. Es ist aber auch eines, das die Schulen vermeiden möchten. Am Gymnasium Bayreuther Straße gilt das sogar nicht nur für die Schüler, sondern auch für die Eltern - vor allem der Sechstklässler, die erstmals mit Latein konfrontiert sind. Deshalb drücken auch die Eltern die Schulbank.

Durch das Dickicht der Endungen

Jetzt haben die Lehrerinnen Elisabeth Ahlrichs und Daniela Aprea diese Eltern wieder zum Crashkurs eingeladen. Wer? Wessen? Wem? Mit wem? Alles Fragen, mit denen sich die rund 30 Eltern zu beschäftigen haben, geht es doch darum, die Grundzüge der lateinischen Sprache kennenzulernen, sich durch das Dickicht von Endungen und Kennzeichen zu wühlen und Grundzüge der Grammatik sowie der Herangehensweise an ganze Texte zu verinnerlichen.

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Eltern auf der Schulbank: Wenn die Kinder mit Latein beginnen, ziehen die Eltern mit.

Eltern auf der Schulbank: Wenn die Kinder mit Latein beginnen, ziehen die Eltern mit.

Immer wiederkehrender Protagonist jedes Lateinunterrichts: Cäsar.

Eltern auf der Schulbank: Wenn die Kinder mit Latein beginnen, ziehen die Eltern mit.

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Immer wiederkehrender Protagonist jedes Lateinunterrichts: Cäsar.

Dabei erledigt die Schulklasse Übersetzungsarbeiten zunächst noch vollständig im Unterricht. Wie Daniela Aprea berichtet, ist das eine Strategie, die vermeiden soll, dass erst die Kinder und dann auch die Eltern zu Hause frustriert das Interesse am Fach verlieren.

Tipps zum richtigen Üben

Deshalb gibt es auch Tipps zum richtigen Üben. Ob Schüler und Eltern dann aber lieber auf das gute alte Karteikartensystem zurückgreifen oder doch am PC die Vokabeln in die entsprechenden Lernprogramme eingeben, entscheiden sie selbst - ganz danach, welche Vorgehensweise einfacher zum Erfolg führt.

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Eltern auf der Schulbank: Wenn die Kinder mit Latein beginnen, ziehen die Eltern mit.

Eltern auf der Schulbank: Wenn die Kinder mit Latein beginnen, ziehen die Eltern mit.

Immer wiederkehrender Protagonist jedes Lateinunterrichts: Cäsar.

Eltern auf der Schulbank: Wenn die Kinder mit Latein beginnen, ziehen die Eltern mit.

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Eltern auf der Schulbank: Wenn die Kinder mit Latein beginnen, ziehen die Eltern mit.

Natürlich ist den beiden Lehrern bewusst, dass das Fach Latein mit dem immer wiederkehrenden Cäsar als Protagonist trotz aller spielerischen Herangehensweise eine "Strapaze" darstellen kann. Und es ist auch klar, dass es hilfreich sein kann, wenn die Eltern sich die Zeit nehmen und beispielsweise Vokabeln abfragen.

Die Angst vor Latein hat sich gelegt

Und genau dafür ist es auch von Vorteil, wenn die Eltern selbst ein wenig an das Fach herangeführt werden. Eine der Mütter, die jetzt an zwei Tagen den Crashkurs im Gymnasium Bayreuther Straße absolviert haben, macht kein Geheimnis aus ihrer Sorge: Die Tochter wählt Latein, die Mutter hat da keinerlei Vorkenntnisse. "Die Tatsache, dass ich ihr nicht helfen kann, hat mich sehr beunruhigt", sagt die Mutter. Der Effekt des Crashkursus: "Ich bin sicher, dass ich meine Tochter nun etwas besser unterstützen kann. Toll finde ich aber auch, dass sich meine Angst vor Latein gelegt hat." Genau das ist ein Ziel der Eltern-Veranstaltungen. Eltern sollen ihre Scheu verlieren und können sich dann mit mehr Verständnis auch im Fach Latein für Unterstützung sorgen.

Und setzen die Lehrer eigentlich auch noch auf Asterix-Hefte mit lateinischen Texten? "Nur in Auszügen", erklärt Lehrerin Elisabeth Ahlrichs. Diese Hefte seien in lateinischer Sprache nämlich gar nicht sonderlich einfach.

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