Einst rannten sie mit um die deutsche Meisterschaft und sogar internationale Titel: Viele der ehemaligen BTV-Leichtathletikasse trafen sich am Samstag bei Hako: Dabei unter anderem: Dirk Stachelhaus (l.), Norbert Seidensticker (2.v.l.), Dirk-Hausmann (4.v.l.), oder Klasse-Mittelstrecker Wolfgang Zur (3.v.r.).
Einst rannten sie mit um die deutsche Meisterschaft und sogar internationale Titel: Viele der ehemaligen BTV-Leichtathletikasse trafen sich am Samstag bei Hako: Dabei unter anderem: Dirk Stachelhaus (l.), Norbert Seidensticker (2.v.l.), Dirk-Hausmann (4.v.l.), oder Klasse-Mittelstrecker Wolfgang Zur (3.v.r.).

Einst rannten sie mit um die deutsche Meisterschaft und sogar internationale Titel: Viele der ehemaligen BTV-Leichtathletikasse trafen sich am Samstag bei Hako: Dabei unter anderem: Dirk Stachelhaus (l.), Norbert Seidensticker (2.v.l.), Dirk-Hausmann (4.v.l.), oder Klasse-Mittelstrecker Wolfgang Zur (3.v.r.).

Gerhard Bartsch

Einst rannten sie mit um die deutsche Meisterschaft und sogar internationale Titel: Viele der ehemaligen BTV-Leichtathletikasse trafen sich am Samstag bei Hako: Dabei unter anderem: Dirk Stachelhaus (l.), Norbert Seidensticker (2.v.l.), Dirk-Hausmann (4.v.l.), oder Klasse-Mittelstrecker Wolfgang Zur (3.v.r.).

Wuppertal. Sie kamen aus ganz Deutschland, um über frühere Glanzzeiten zu reden: 80 ehemalige Leichtathleten des Barmer TV aus der Zeit zwischen Anfang der 50er bis Ende der 80er Jahre, als der BTV zu den besten Vereinen in Deutschland gehörte. „Wir haben von Kreismeistern über Deutsche Meister und Teilnehmer an Europa- und Weltmeisterschaften bis hin zu Helmut Floßbach und Wolfgang Killing, die bei Olympia waren, alles dabei “, freute sich Dirk Hausmann, einer der Organisatoren des Treffens am Samstag bei Hako-Sport. Hausherr Bernd Bigge war ebenfalls BTV-Leichtathlet gewesen.

Während auf einer Leinwand Bilder aus damaliger Zeit liefen – von Trainingsläufen hinauf zum Toelleturm bis hin zu Sternstunden, wie der von Mittelstreckler Wolfgang Zur, der 1968 bei der Halleneuropameisterschaft in Madrid Dritter über 3000 Meter wurde, schwelgten die Teilnehmer in Erinnerungen. Ihre Bestleistungen wissen sie alle noch. „Meine 8:01 von Madrid sind bis heute in Wuppertal unerreicht“, sagte der inzwischen 72-jährige Zur.

Warum es mit der Leichtathletik immer weiter in den Keller gegangen ist? „Heute will sich doch niemand mehr so quälen“, meinte Ex-Marathon-Ass Christa Vahlensiek. Sie schaute von einem Chorwochenende mit dem Dönberger Kirchenchor vorbei und war einer der prominentesten Gäste aus Wuppertal selbst. Dazu gehörte auch Gunnar Gerisch, der bekannte, dass er es im Sprint nur zum Kreismeister gebracht, sich aber als Fußballlehrer-Ausbilder bundesweit einen Namen gemacht hat. Dirk Hausmann hofft unterdessen darauf, dass die aufgefrischten Kontakte Anlass zu neuen Treffen geben.gh

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