Wicked Woods: Marcus Reuss (17) gewinnt einen Profi-Wettbewerb gegen internationale Fahrer.

Das Sieger-Team vom Samstag: Markus Reus (rechts) aus Wuppertal mit seinem Essener Mitfahrer Jannek Wentzky.
Das Sieger-Team vom Samstag: Markus Reus (rechts) aus Wuppertal mit seinem Essener Mitfahrer Jannek Wentzky.

Das Sieger-Team vom Samstag: Markus Reus (rechts) aus Wuppertal mit seinem Essener Mitfahrer Jannek Wentzky.

Uwe Schinkel

Das Sieger-Team vom Samstag: Markus Reus (rechts) aus Wuppertal mit seinem Essener Mitfahrer Jannek Wentzky.

Wuppertal. Wuppertal mangelt es derzeit an vielem - nicht jedoch an talentierten BMX-Nachwuchsfahrern. Am Samstag stellte der junge Markus Reuss beim Wettbewerb "Telekom Local Support Street Challenge" erneut sein Können unter Beweis: Mit seinem Essener Team-Kollegen Janek Wentzky gewann der erst 17-jährige Reuss souverän den Profi-Wettbewerb bei Wicked Woods. Kurios: Das Preisgeld von 3500 Euro geht gemäß den Wettbewerbs-Regeln an den Austragungsort Wicked Woods. Entsprechend riesig war daher die Freude bei den 200 Zuschauern - die meisten sind selbst begeisterte BMX-Fahrer und nutzen die Halle regelmäßig.

In selbiger waren am Samstag spektakuläre Sprünge am Fließband zu sehen. Bereits nach dem ersten von zwei Qualifikationsläufen war Janek Wentzky sicher, die Jury beeindruckt zu haben: "Mein Sturz hat uns Punkte gekostet, aber ich glaube, wir haben es ins Finale geschafft." Und in der Tat, nach der zweiten Runde hatten beide den Endlauf-Einzug sicher. Dabei war der 19-jährige Wentzky mit einer Erkältung und den Folgen einer alten Verletzung an den Start gegangen.

Er und Reuss gaben im Finale noch einmal alles, mit spektakulären Höhenflügen. Die Halle bebte - und die Konkurrenz, in der sogar Fahrer aus Venezuela antraten, hatte dem nichts entgegen zu setzen. Als einzige nutzten Reuss und Wentzky im Finale alle Rampen der Halle für ihre Sprünge aus und siegten vor einem tschechischen Team. "Ich habe die Musik gar nicht mehr gehört, nur noch schreiende Menschen", erzählte der abgekämpfte Reuss nach dem Endlauf.

Nicht weniger bemerkenswert: In der Amateurklasse war der jüngste Teilnehmer elf Jahre jung - und fuhr besser als mancher Profi.

Je neun Zwei-Fahrer-Teams gingen am Samstag bei Wicked Woods in der Amateur- und der Profiklasse an den Start. Die drei besten Fahrer der Profis treten zudem in Dezember bei einem überregionalen Wettbewerb in Berlin an.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer