Hochkarätige Gäste verfolgten den Film über das Tanztheater „Kontakthof“ in Berlin.

„Tanzträume“ zeigt die Entstehung des Stücks „Kontakthof – mit Jugendlichen“.
„Tanzträume“ zeigt die Entstehung des Stücks „Kontakthof – mit Jugendlichen“.

„Tanzträume“ zeigt die Entstehung des Stücks „Kontakthof – mit Jugendlichen“.

Karl-Heinz Krauskopf

„Tanzträume“ zeigt die Entstehung des Stücks „Kontakthof – mit Jugendlichen“.

Wuppertal. Mit stürmischen Applaus feierte das Publikum gestern auf der Berlinale den Film "Tanzträume" von Anne Linsel. Die Dokumentation zeigt die Entstehung des Tanztheaters "Kontakthof mit Jugendlichen" - eine der letzten Inszenierung der großen Choreografin Pina Bausch.

Acht Monate nach ihrem Krebstod wurde der Film, in dem Pina Bausch ihr letztes Interview vor einer Kamera gibt, mit hochkarätigen Gästen wie Christina Rau, Regisseur Wim Wenders und Michael Schmid-Ospach von der Filmstiftung NRW im Berliner Friedrichspalast uraufgeführt.

Und trotz der bewegenden Geschichte, sorgten viele Szenen auch für herzhafte Lacher im Publikum. Die frischen Kommentare der jugendlichen Darsteller - einer der Teenager etwa antwortet auf die Frage, was er davon halte, mit Pina Bausch zusammenzuarbeiten: "Wer ist das? Ich kenn’ die Frau überhaupt nicht" - kommen gut an.

Insgesamt 1600 Zuschauer, darunter Prominente wie Schauspieler Hans Teuscher und Choreografin Sasha Waltz, verfolgten den Film, der auf einfühlsame Weise die Geschichte von 41 Jugendlichen unterschiedlicher Nationalitäten erzählt, die durch Pina Bausch zu einer "wunderbare Gemeinschaft" geworden sind.

Mit Stolz sahen daher auch Dominique Mercy und Robert Sturm, die künstlerische Leitung des Wuppertalers Tanztheaters, Geschäftsführerin Cornelia Albrecht und ihre Vorgängerin Koza Tamdogan den Film über ihre Schützlinge.

Ein ausführlicher Bericht über die Uraufführung folgt am Dienstag.

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