Wuppertaler Musiker stand mit der 80er-Jahre-Ikone in Südafrika auf der Bühne.

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Freute sich über die gemeinsamen Auftritte mit einer Diva ohne Starallüren: Andreas Schleicher, hier backstage mit Jennifer Rush zu sehen.

Freute sich über die gemeinsamen Auftritte mit einer Diva ohne Starallüren: Andreas Schleicher, hier backstage mit Jennifer Rush zu sehen.

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Freute sich über die gemeinsamen Auftritte mit einer Diva ohne Starallüren: Andreas Schleicher, hier backstage mit Jennifer Rush zu sehen.

Wuppertal/Südafrika. „Cause I’m your ladyyyy“ – diese dahingeschmetterte Liedzeile über süffig dahinschreitenden Synthesizer-Beats hat sie zur Ikone der 1980er-Jahre gemacht: Jennifer Rush. Mit ihrer Ballade „The Power of Love“ landete die stimmstarke Sängerin aus New York 1985 einen Welthit, dem weitere Erfolgs-Nummern wie „Destiny“ oder „Flames of Paradise“ folgten. Die heute 52-jährige Rock-Diva, die 1960 als Heidi Stern das Licht der Welt erblickte, ist nach wie vor weltweit im Bühnen-Einsatz – und bei ihrer jüngsten Tour in Südafrika durfte sie ein Wuppertaler Musiker begleiten: Andreas Schleicher.

Je 800 bis 1000 Zuschauer wollten die US-Diva live sehen

Bei fünf Konzerten in Kapstadt und Johannesburg stand der Musiker, der kürzlich sein Doppelalbum „Mädchen gegen Jungs“ präsentiert hat (siehe Kasten), als Begleit-Gitarrist für die US-Sängerin auf der Bühne. Der Kontakt kam über die Band Cologne Soulmates zustande, in der Schleicher regelmäßig spielt und deren Pianist seit sechs Jahren bei Jennifer Rushs Konzerten für den Begleit-Sound sorgt. In Südafrika sangen Rush und ihre Band mit einem einheimischen Jugendchor vor 800 bis 1000 Leuten – vor allem ihre Hits aus den 80ern.

„Es war ein sehr angenehmes Arbeiten“, sagte Schleicher der WZ über die Auftritte mit der US-Musikerin, der nichts ferner läge als Starallüren. Auch ansonsten sei der zweiwöchige Aufenthalt am Kap der Guten Hoffnung „eine tolle Erfahrung“ gewesen – zumal zwischen den Konzerten auch Zeit gewesen sei für touristische Ausflüge wie einen Abstecher auf den Tafelberg. Mehr noch: An die Südafrika-Reise schloss Schleicher einige Auftritte mit einer anderen Band auf dem Kreuzfahrtschiff „MS Europa“ an.

„Das sind die angenehmeren Phasen im Musiker-Leben“, freute sich Schleicher nach seiner Rückkehr im WZ-Gespräch – jetzt hat ihn der bergische Alltag wieder, etwa mit den Vorbereitungen für einen Film zu seinen „Mädchen gegen Jungs“-Konzerten. In Wuppertal wird er voraussichtlich im Herbst wieder auf der Bühne stehen.

Bei „Mädchen gegen Jungs“ hat Schleicher eine Reihe Songs mit einer männlichen und einer weiblichen Band eingespielt. Mehr Informationen zum Album und zum Künstler gibt es im Netz auf: http://andreasschleicher.de

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