Die Kleine ist ein richtiger Feinschmecker. Viele Zoos scheuen den aufwändigen Speiseplan der Brillenlanguren.
Die Kleine ist ein richtiger Feinschmecker. Viele Zoos scheuen den aufwändigen Speiseplan der Brillenlanguren.

Die Kleine ist ein richtiger Feinschmecker. Viele Zoos scheuen den aufwändigen Speiseplan der Brillenlanguren.

Uwe Schinkel

Die Kleine ist ein richtiger Feinschmecker. Viele Zoos scheuen den aufwändigen Speiseplan der Brillenlanguren.

Wuppertal. Der Wuppertaler Zoo hat Zuwachs bekommen: Heute wurde erstmals das Brillenlanguren-Mädchen vorgestellt, das am 21. Dezember im Zoo zur Welt gekommen ist. Noch ist die Kleine namenlos, aber schon ein echter Feinschmecker. Ihre kulinarische Spezialität: das Laub junger Bäume. Dafür haben die Tierpfleger im Sommer extra Laub eingefroren, was ihr jetzt vorgesetzt wird, wenn es genug von Obst, Gemüse oder Muttermilch hat. Wegen des anspruchsvollen Speiseplans scheuen viele Zoos die Zucht von Brillenlanguren, sagt Zoodirektor Dr. Ulrich Schürer im Gespräch mit der WZ. Außer im Wuppertaler Zoo haben nämlich nur zwei Zoos in Europa Erfolg mit der Vermehrung dieser seltenen Tierart.

Welche der vielen Damen in der Affenbande ihre Mutter ist, spielt für das Affen-Mädchen übrigens keine Rolle. Schließlich kümmert sich gleich "ein Harem von Affendamen", wie Zoodirektor Dr. Ulrich Schürer im Gespräch mit der WZ sagt, um den Nachwuchs.

Der kleine Rotschopf fällt zwischen den anderen grauhaarigen Affen auf. Aber klar ist: Er wird flott altert. Sein Schwanz färbt sich schon grau - und auch die für Languren typische Gesichtsfärbung - als habe er eine Brille auf der Nase sitzen - setzt schon ein. 

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