Am Samstag beginnen die Wuppertaler offenen Galerien und Ateliers. Zuerst stellen sich die Barmer vor.

Am Samstag beginnen die Wuppertaler offenen Galerien und Ateliers. Zuerst stellen sich die Barmer vor.
Die Künstler des Kühlraums in Ronsdorf.

Die Künstler des Kühlraums in Ronsdorf.

Auch 2014 war die Woga sehr beliebt, wir hier im Atelier von Brigitte Kaiser (rechts), Udo Ahlswede und Frank Lederhose (2. v. l.).

Stefan Fries, Bild 1 von 2

Die Künstler des Kühlraums in Ronsdorf.

Wuppertal. Die Wuppertaler Künstler öffnen an den kommenden beiden Wochenenden wieder ihre Galerien und Ateliers zur Woga. Nach dem Teilnehmer-Rekord vergangenes Jahr sind es diesmal mit 203 zwar zehn Aussteller weniger - aber trotzdem 60 mehr als noch 2013. Erstmals werden die elf Ronsdorfer Künstler dem Osten zugeschlagen, wo sie geographisch ja auch hingehören.

„In der Vergangenheit hatten wir für Ronsdorf eine Sonderregelung wegen der Herbstferien“, erklärt Organisator Steffen Schneider. Da jetzt die gesamte Woga außerhalb der Ferien stattfindet, sei die Sonderregelung hinfällig.

Am Samstag beginnen die Wuppertaler offenen Galerien und Ateliers. Zuerst stellen sich die Barmer vor.
Die Künstler des Kühlraums in Ronsdorf.

Die Künstler des Kühlraums in Ronsdorf.

Auch 2014 war die Woga sehr beliebt, wir hier im Atelier von Brigitte Kaiser (rechts), Udo Ahlswede und Frank Lederhose (2. v. l.).

Andreas Fischer, Bild 1 von 2

Auch 2014 war die Woga sehr beliebt, wir hier im Atelier von Brigitte Kaiser (rechts), Udo Ahlswede und Frank Lederhose (2. v. l.).

Es sind neben einigen bekannten Namen vor allem viele Hobby-Künstler und Nebenberufler, die sich an diesen Tagen präsentieren. Auch die Kunstwerkstatt der Lebenshilfe und diverse Malschulen sind mit dabei. „Wir haben 40 ganz neue Aussteller“, sagt Schneider, der im Vorfeld der Woga rund 550 Künstler angeschrieben hat.

Anders als in den vergangenen Jahren gibt es diesmal weniger zusätzliche Aktionen, Lesungen oder Musik - der Fokus konzentriert sich auf die Kunst. Eine Ausnahme bildet die Show „It’s my Life“, die am 24.10. um 17 Uhr in der Schule Lentzestraße und am 31.10. um 17 Uhr im Nachbarschaftsheim, Platz der Republik, gezeigt wird.

Dort agieren unter Leitung von Hanna Barczat Profis gemeinsam mit Schülern in Interaktion zu ausgestellten Bildern der Teilnehmer. Am ersten Woga-Wochenende 24. und 25. Oktober zeigen die Künstler in den östlichen Stadtteilen ihre Bilder, Objekte und Fotografien. Ein Schwerpunkt liegt in Wichlinghausen im Atelierhaus in den Königsberger Höfen. Alleine 20 Künstler stellen dort ihre unterschiedlichen Werke aus.

Viele Künstlergruppen präsentieren sich gemeinsam

Der Künstlerverband BBK hat in den Königsberger Höfen eine Druckwerkstatt, in der die Mitglieder ihre Arbeitsweise erklären. Auch die Künstlerinnen-Gemeinschaft Gedok präsentiert sich in der Gruppe.

Die Künstlerkolonie Dönberg kommt mit ihren Werken für die Woga extra hinunter vom Berg, nämlich ins Tacheles am Bahnhof Loh. In Ronsdorf bilden die Kühlräume an der Scheidtstraße mit 15 sehr unterschiedlichen Künstlern das Zentrum der Woga und animieren dadurch auch andere Schaffende, sich zu präsentieren.

In der Alten Fleischerei sind nicht nur Werke von Christian Ose und Lara Rottinghaus zu sehen, sondern am Sonntag um 18 Uhr liest auch Angelika Zöllner im Rahmen der Ronsdorfer Literaturtage. In der Schwarzbach-Galerie stellt Zipora Rafaelov aus. Selbst Sprockhövel wird künstlerisch eingemeindet - Veronika Müller öffnet ihr Atelier Am Halloh 8.

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