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Zu Besuch in Wuppertal: Eine Gruppe des Evangelischen Frauenvereins Leichlingen ließ sich durch die Rubens-Schau führen.

Zu Besuch in Wuppertal: Eine Gruppe des Evangelischen Frauenvereins Leichlingen ließ sich durch die Rubens-Schau führen.

Antje Zeis-Loi

Zu Besuch in Wuppertal: Eine Gruppe des Evangelischen Frauenvereins Leichlingen ließ sich durch die Rubens-Schau führen.

Wuppertal. 2000 Gruppen haben sich bereits angemeldet, mehr als 25 000 Gäste waren schon da: Die große Rubens-Ausstellung lockt Besucher aus nah und fern ins Von der Heydt-Museum. Alle wollen sie nur eins: die Meisterwerke von Peter Paul Rubens bewundern, die bis zum 28. Februar am Turmhof zu Hause sind. Bis dahin wird auch die WZ die Rubens-Schau in loser Reihenfolge begleiten und einzelne Gruppen vorstellen, die sich durch die Welt barocker Formen führen lassen. Wer kommt – und was gefällt den Besuchern?

Los geht’s am Montag mit dem Evangelischen Frauenverein Leichlingen. Besonders beeindruckt zeigte sich die Gruppe um Vorsitzende Petra Preuschen von der Tatsache, dass Rubens 1577 in Siegen geboren und evangelisch getauft wurde, dass er aber später, nachdem seine Familie zum Katholizismus konvertiert war, zu einem katholischen Maler par excellence wurde und für zahlreiche neue Kirchen und Klöster große Werke schuf – für die Jesuitenkirche in Antwerpen gar einen ganzen Gemäldezyklus mit 39 Deckenbildern. „Vielleicht zeigt sich in der Malerei auch Rubens‘ persönliche Größe, die Konfessionsgrenzen überbrückt“, so Preuschen. thö

 

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