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Frank Rumpenhorst

Wuppertal. Der Streit zwischen der Stadt und dem Land Nordrhein-Westfalen über die Ansiedlung von Ikea in Wuppertal läuft auf eine juristische Klärung hinaus. Oberbürgermeister Peter Jung geht davon aus, dass der Stadt kein anderer Weg mehr bleibt, als das Land zu verklagen. Am gestrigen Montag hatte die Bezirksregierung in einem 37-seitigen Schreiben die Änderung des Flächennutzungsplanes „Dreigrenzen“ untersagt.

Diesen Stopp der Bauleitplanung wertete Oberbürgermeister Peter Jung als „eine rein politische Vorgehensweise“. Die Bezirksregierung habe die Entscheidung stellvertretend für die Landesregierung getroffen. „Ikea ist von interessierter Seite in der Landesregierung nicht gewollt“, sagte Jung. Die Fakten sieht die Stadt derweil auf ihrer Seite und geht deshalb davon aus, sich vor Gericht durchzusetzen.

Die Stadt hat vorab zwar noch die Möglichkeit, sich bis zum 4. Oktober zu den beanstandeten Punkten zu äußern, glaubt aber nicht mehr, auf diesem Weg Planungsrecht für die Ansiedlung von Ikea und den angeschlossenen Homepark auf dem Gelände der ehemaligen Fertighausausstellung zu schaffen.

Den vollständigen Text lesen Sie in der Mittwochausgabe der WZ Wuppertal.


 

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