Freiwillige können demnächst in der Lüntenbeck den wandernden Tieren über gefährliche Straßen helfen.

Natur

Stefan Fries

Wuppertal. Weil es Frühling wird, sind derzeit auch in Wuppertal wieder die Kröten  in den Abend- und Nachtstunden unterwegs, um zu ihren Laichgewässern zu gelangen. Dabei sind sie gerade beim Überqueren von Straßen in Gefahr, überfahren zu werden.

Um die Kröten zu schützen, koordiniert die Station Natur und Umwelt auch in diesem Jahr wieder Kröten-Schutz-Aktionen im Stadtgebiet. Die ersten Termine für diese gab die Stadt am Montag bekannt: Für Freitag und Samstag, 23. und 24. März, werden in der Lüntenbeck jeweils ab 19 Uhr wandernde Tiere eingesammelt und über die Straße geleitet. Für diese Aktion werden freiwillige Helfer gesucht – gern auch Kinder und Familien.

Neun Mitarbeiter der Station Natur und Umwelt (STNU) im Freiwilligen Ökologischen Jahr sind in diesem Jahr insgesamt zum Krötenschutz im Einsatz und werden auch die Aktion in der Lüntenbeck leiten. Weitere wird es an der Vogelsangstraße, in Herbringhausen, an der Bendahler Straße und in Laaken geben.

Während die Kröten-Helfer im Einsatz sind, gibt es nach Stadt-Angaben zum Teil nächtliche Straßen-Vollsperrungen – nicht nur zum Schutz der Kröten, sondern auch ihrer menschlichen Helfer. Das betrifft demnächst neben der Lüntenbeck auch die Triebelsheide und den Bereich Böhler Weg/Bendahler Straße.

Mehr Infos dazu gibt es unter Ruf 563-62 91. Dort informieren die STNU-Mitarbeiter auch darüber, ob die Aktionen im Falle schlechten Wetters vertagt werden. Informationen zur Kröten-Rettung gibt es ferner im Internet unter der Adresse:

www.stnu.de fl

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer