In Eimern werden die Tiere über Straßen getragen.

In Eimern werden die Tiere über Straßen getragen.
Auf dem Weg zum nächsten Tümpel kann es für Kröten gefährlich werden – zum Beispiel, wenn sie eine Straße überqueren müssen. Archiv

Auf dem Weg zum nächsten Tümpel kann es für Kröten gefährlich werden – zum Beispiel, wenn sie eine Straße überqueren müssen. Archiv

A. Bischof

Auf dem Weg zum nächsten Tümpel kann es für Kröten gefährlich werden – zum Beispiel, wenn sie eine Straße überqueren müssen. Archiv

Der Frühling steht vor der Tür und die Natur erwacht aus dem Winterschlaf. Und damit steht auch die jährliche Wanderung der Frösche, Kröten und Molche unmittelbar bevor. Während der kalten Wintermonate haben die Tiere in frostsicheren Verstecken, zum Beispiel im Wald oder im Kleingarten, ausgeharrt. Nun warten sie darauf, sich auf den Weg zu Teichen und Tümpeln zu machen und dort ihre Eier abzulegen. Auf ihrem Weg zum nächsten Teich oder Tümpel müssen die Amphibien Hindernisse wie Straßen überwinden.

Um zu verhindern, dass sie unter die Autoräder kommen, werden an einigen Stellen im Stadtgebiet Amphibienschutzzäune, Absperrungen und Straßenschilder aufgestellt. Die Tiere werden von Helfern eingesammelt, im Eimer über die Straße getragen und auf der anderen Straßenseite in der Nähe des Gewässers abgesetzt. Auch in diesem Jahr sind Menschen aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen, zum Beispiel am Böhler Weg/Bendahler Straße, in der Lüntenbeck oder in Laaken.

Für die Aktion braucht man keine große Ausrüstung. Außer einem Eimer ist eine Taschenlampe besonders wichtig, denn die Tiere sind nur in den Abendstunden unterwegs. Sobald die Temperaturen nachts ansteigen (auf etwa sieben bis acht Grad), geht es los! Wer die Aktion unterstützen möchte und weitere Infos braucht, kann sich an das Ressort Umweltschutz der Stadt wenden: per E-Mail an susanne.varnhorst@stadt.wuppertal.de oder unter Telefon 563 5343.

Autofahrer sollten auf die Warnschilder achten, auf den betroffenen Streckenabschnitten besonders vorsichtig fahren oder diese Bereiche während der Amphibienwanderung ganz meiden. Im eigenen Interesse sollten die Helfer helle, reflektierende Kleidung tragen. So werden sie von den Autofahrern besser gesehen. Red

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