Freies Internet zum Beispiel in Meldeamt und Standesamt.

Freies Internet zum Beispiel für Meldeamt und Standesamt.
Die Stadt will freies W-Lan in der Stadt. Der Verein Freifunk unterstützt das Vorhaben. Symbol

Die Stadt will freies W-Lan in der Stadt. Der Verein Freifunk unterstützt das Vorhaben. Symbol

dpa

Die Stadt will freies W-Lan in der Stadt. Der Verein Freifunk unterstützt das Vorhaben. Symbol

Wuppertal. Viele haben es lange gefordert, jetzt soll es endlich auch in Wuppertaler öffentlichen Gebäuden möglich werden, kostenlos und ohne Passwort im Internet zu surfen. Möglich macht das die kürzlich im Bundestag beschlossene Gesetzesänderung. „Die rechtlichen Risiken sind damit beseitigt“, erklärte jetzt Stadtdirektor Johannes Slawig (CDU). Die Verwaltung werde in den Sommerferien damit beginnen, offenes W-Lan in öffentlichen Gebäuden einzurichten.

Zunächst sollen vier städtische Gebäude entsprechend ausgerüstet werden. So sollen Besucher im Meldeamt und im Standesamt bald Wartezeiten damit überbrücken können, dass sie in Smartphones oder Tablets Internetseiten besuchen, Mails, Nachrichten oder Bilder verschicken. Auch in der Zentralbücherei in der Kolpingstraße und in der Bücherei im Haus der Jugend am Geschwister-Scholl-Platz soll es nach den Ferien freies Internet geben. „Das sind unsere Pilotprojekte“, so Slawig. Nach ersten Erfahrungen dort sollen die Zulassungsstelle und das Café am Engelshaus folgen.

Erfreut ist Ralf Glörfeld vom Verein Freifunk, der schon lange für freies W-Lan kämpft: „Wunderbar“, sagte er. Nun könnten städtische Internetzugänge mit zusätzlichen Routern erweitert werden. Der Verein richtet derzeit in vier Jugendeinrichtungen (Café Jim, OT Höhne, Haus der Jugend Bergstraße, Stadtteiltreff Heckinghausen) freies W-Lan ein. Bisher mussten dazu Privatleute ihren Internetzugang zur Verfügung stellen. kati

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