Laut WSW-Aufsichtsrat Dietmar Bell hat es eine Anfrage dazu gegeben. Heute soll es deswegen einen Termin mit OB Mucke geben.

Laut WSW-Aufsichtsrat Dietmar Bell hat es eine Anfrage dazu gegeben. Heute soll es deswegen einen Termin mit OB Mucke geben.
Das Café Cosa ist Anlaufstelle für Drogen- und Alkoholkranke. Archiv

Das Café Cosa ist Anlaufstelle für Drogen- und Alkoholkranke. Archiv

Andreas Fischer

Das Café Cosa ist Anlaufstelle für Drogen- und Alkoholkranke. Archiv

Anscheinend gibt es Probleme mit dem neuen Standort des Café Cosa im Wupperpark-Ost am Döppersberg. Die Verwaltungsspitze hat nach Angaben von Dietmar Bell, Vorsitzender des WSW-Aufsichtsrates (SPD), bei den Stadtwerken die Anfrage gestellt, ob das Café Cosa nicht in das Haus der Schwebebahnstation ziehen könne. An diesem Freitag soll es deswegen ein Treffen bei Oberbürgermeister Andreas Mucke (SPD) geben. Der war auf Anfrage nicht zu erreichen.

Aus dem an die Schwebebahnstation anliegenden Köbo-Haus war die Einrichtung für Drogen- und Alkoholkranke erst Anfang des Jahres ausgezogen. Seitdem ist das Café an die Calvinstraße/Kirchplatz gezogen – muss aber Ende des Jahres den Standort wieder verlassen. Derzeit läuft die Suche nach einem weiteren Übergangsstandort.

Ursprünglich sollte die Einrichtung des Freundes- und Förderkreises Suchtkrankenhilfe e.V. Ende 2018 in den Wupperpark Ost ziehen. Wegen des geplanten Umbaus des Köbo-Hauses musste die Einrichtung den Standort schon vorher aufgeben.

Wegen der Verzögerungen beim Bau des Wupperparks wird sich der Umzug aber weiter verzögern. Grund waren die Neuplanungen des Bunkers unter dem Döppersberg und der der damit verbundenen Baustelle.

Im Februar wurden die Planung und der Ausbau des Wupperparks in die Hände des Wuppertaler Unternehmens Riedel gegeben. Die Brüder sagten gestern auf Anfrage, dass sie sich zum Neubau des Café Cosa und einer möglichen Umplanung nicht äußern wollen.

Die Stadtwerke sind laut Bell gegen einen Einzug des Café Cosa in die Schwebebebahnstation. Sie wollen den Schwebebahnhof sanieren.

Sozialdezernent Stefan Kühn (SPD) sagte, dass es aus seiner Sicht bisher keine Anzeichen dafür gebe, dass das Café Cosa nicht in den Wupperpark-Ost ziehen könne. Garry Kasper, Vorstand des Förderkreises, der das Café betreibt, wisse auch nichts von anderen Plänen. Für ihn ist erst einmal wichtig, dass das Café zum Beginn des neuen Jahres ein weiteres Ausweichquartier findet – bisher habe sich niemand auf den Aufruf gemeldet.

Das Café Cosa benötigt rund 150 Quadratmeter Raum plus WC- und zwei Büroräume. Zudem sollte die Einrichtung weiterhin fußläufig vom Hauptbahnhof zu erreichen sein.

garry.kasper@sucht-hilfe.org

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