Stefan Kühn, Sozialdezernent der Stadt Wuppertal, möchte das neue Inklusionsbüro weiter ausbauen.
Stefan Kühn, Sozialdezernent der Stadt Wuppertal, möchte das neue Inklusionsbüro weiter ausbauen.

Stefan Kühn, Sozialdezernent der Stadt Wuppertal, möchte das neue Inklusionsbüro weiter ausbauen.

Fischer, A. (f22)

Stefan Kühn, Sozialdezernent der Stadt Wuppertal, möchte das neue Inklusionsbüro weiter ausbauen.

Wuppertal. Die Stadt Wuppertal wird ein Inklusionsbüro einrichten. Das hat der Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit in seiner Sitzung am Mittwoch einstimmig beschlossen. Das Inklusionsbüro soll noch im ersten Quartal dieses Jahres seine Arbeit aufnehmen.

Die bisherige Behindertenbeauftragte Sandra Heinen wird die Stelle der Inklusionsbeauftragten übernehmen. Damit wird sie von einer halben auf eine volle Stelle aufgestockt. Sozialdezernent Stefan Kühn: „Wenn es möglich ist, sind weitere personelle Aufstockungen geplant.“

Der Vorsitzende des Ausschusses, Michael Wessel (CDU), sagte, damit werde die UN-Konvention für Menschen mit Behinderung auf kommunaler Ebene umgesetzt. Wessel sagte, die Stadt gehe mit der Schaffung einen Schritt in die richtige Richtung und blicke in die Zukunft. Die Arbeit von Sandra Heinen werde auf eine andere Ebene gehoben. Diese sei auch nötig, weil diese Arbeit mit einer halben Stelle nicht mehr adäquat möglich gewesen sei. Heinen sei sehr aktiv und erfolgreich in der Zusammenarbeit mit dem Beirat der Menschen mit Behinderung.

Ziel des Büros ist die Sensibilisierung der Verwaltung und der Stadtbewohner für das Thema Inklusion. Dafür sollen neue Strukturen in der Zusammenarbeit zwischen der Stadt und privaten Initiativen geschaffen werden. Auch soll das Thema in allen Bereichen der Verwaltung ankommen und umgesetzt werden. Dazu, so sagte Stefan Kühn, soll die Inklusionsbeauftragte einmal jährlich Zielvereinbarungen mit den städtischen Fachbereichen vereinbaren, wie diese im folgenden Jahr die Inklusion voranbringen wollen. So sollen Stadtentwicklung generell und etwa Bauvorhaben auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung angepasst werden. Wessel: „Inklusion soll engmaschig vernetzt umgesetzt werden und nicht nur im Hinterkopf schweben.“

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