Der Klinikverbund unterzeichnet eine Qualitätspartnerschaft mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV).

St.Josef
Bei der Unterzeichnung der Qualitätspartnerschaft des Klinikverbunds mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung: Geschäftsführer Benjamin Koch, Chefarzt Dr. Matthias Nossek, Adelheid May, Sprecherin der Geschäftsführung, Chefarzt Dr. Wolfgang Cordier und Joachim Patt, stellvertretender Verbandsdirektor der PKV (v. l.).

Bei der Unterzeichnung der Qualitätspartnerschaft des Klinikverbunds mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung: Geschäftsführer Benjamin Koch, Chefarzt Dr. Matthias Nossek, Adelheid May, Sprecherin der Geschäftsführung, Chefarzt Dr. Wolfgang Cordier und Joachim Patt, stellvertretender Verbandsdirektor der PKV (v. l.).

Andreas Fischer

Bei der Unterzeichnung der Qualitätspartnerschaft des Klinikverbunds mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung: Geschäftsführer Benjamin Koch, Chefarzt Dr. Matthias Nossek, Adelheid May, Sprecherin der Geschäftsführung, Chefarzt Dr. Wolfgang Cordier und Joachim Patt, stellvertretender Verbandsdirektor der PKV (v. l.).

Wuppertal. Sie arbeiten künftig enger zusammen: Der Klinikverbund St. Antonius und St. Josef hat eine Qualitätspartnerschaft mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) unterzeichnet.

Gemeinsames Ziel: Werben um Privatpatienten

Dabei gehe es in erster Linie um die Qualität der medizinischen Versorgung, die allen Patienten zugute komme, betonte Adelheid May, Sprecherin der Geschäftsführung des Klinikverbundes, am Montag beim gemeinsamen Termin mit Vertretern der PKV.

Doch gerade auch Privatpatienten möchte sich der Klinikverbund mit dem neuen Gütesiegel des Verbands der Privaten Krankenversicherung empfehlen: Das zeichnet ihn „als erste Einrichtung im Bergischen Land für die hohe operative Qualität und Betreuung“ aus. In den Kategorien „Knieendoprothese“ und „Oberschenkelhalsbruch“ seien die 15 Kriterien der PKV „mehr als erfüllt“ worden.

Es gehe bei der Partnerschaft mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung aber auch um Standards bei Pflege, Unterbringung und Service sowie um „Aufenthaltsqualität“, so May – weswegen im vergangenen Jahr 16 Patientenräume der neuen „Wahlleistungsstation“ im „Kapellchen“ zu Einzel- und Doppelzimmern umgebaut und modernisiert worden seien. Jedes Zimmer verfüge über ein eigenes, behindertengerechtes Bad mit begehbarer Dusche, zudem Safe, Kühlschrank, TV und WLAN. Eine eigene Aufenthaltslounge sorge für zusätzlichen Komfort. Der Klinikverbund hat insgesamt rund 880.000 Euro in das Projekt am „Kapellchen“ investiert.

Zum Klinikverbund gehören in Wuppertal das als „Kapellchen“ bekannte Krankenhaus St. Josef und das Petrus-Krankenhaus an der Carnaper Straße. Zum Klinikverbund gehört auch die St. Anna-Klinik an der Vogelsangstraße. Sie soll aus wirtschaftlichen Gründen in einen Anbau am Petrus-Krankenhaus verlagert werden. Dies und die Ankündigung möglicher Kündigungen hatten zu Diskussionen geführt.

 

Das Partnerschaftsprogramm des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) startete 2012. Mit dem Siegel bescheinigt es den Krankenhäusern eine „herausragende Qualität“ in puncto medizinischer Versorgung und Zimmer-Ausstattung.
 

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