Wuppertal. Aus Sicht von Martin Stein, Geschäftsführer des Kölner St. Marien-Hospitals, das zu den Cellitinen gehört, wäre eine Dreier-Partnerschaft mit St. Antonius und St. Josef eine "sehr interessante Konstellation". Für den Fall eines Zusammenschlusses wäre eine Wuppertaler Gesellschaft, an der die Kölner Anteile hätten, denkbar, so Stein. "Ein starker Verbund vor Ort mit solider Rückendeckung aus Köln hat aus unserer derzeitigen Sicht hohes Potential", sagt Stein.

Mit Zusammenschlüssen haben die Cellitinen Erfahrungen: Zwei der Krankenhäuser des katholischen Trägers seien noch vor einigen Jahren schwer angeschlagen gewesen, so Stein. Der Zusammenschluss sei damals ohne Massenentlassungen über die Bühne gegangen. "Heute schreiben alle der vier zum Verbund gehörenden Krankenhäuser schwarze Zahlen", sagt Stein. Allerdings müsse auch weiterhin jedes Haus alleine bestehen können. "Niemand wird subventioniert. "

Übrigens gibt es bereits erste Überschneidungen zwischen den potentiellen Partnern: St. Josef ist Kunde bei einer Logistikgesellschaft der Cellitinen, die für die Krankenhäuser einkauft.

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