Die aktuellen Witterungsbedingungen zwingen Aktive zu alternativen Trainingsprogrammen.

Die Schwestern Simona (l.) und Alexandra Janke nehmen die derzeit schlechten Trainingsbedingungen mit Humor.
Die Schwestern Simona (l.) und Alexandra Janke nehmen die derzeit schlechten Trainingsbedingungen mit Humor.

Die Schwestern Simona (l.) und Alexandra Janke nehmen die derzeit schlechten Trainingsbedingungen mit Humor.

Andreas Fischer

Die Schwestern Simona (l.) und Alexandra Janke nehmen die derzeit schlechten Trainingsbedingungen mit Humor.

Wuppertal. Radsport wird gewöhnlich im Freien betrieben und jeder, der das Zweirad benutzt, weiß, dass er dem Wetter ausgesetzt ist.

Angesichts von Schnee und Eis ist derzeit allerdings viel Phantasie und Improvisationsvermögen gefragt, um sich als Radsportler fit zu halten.

Krafttraining und Rudergerät im Keller als Überbrückung

Die Janke-Schwestern Dorothee, Alexandra und Simona (Endspurt Wuppertal), die in der kommenden Saison gemeinsam für das Essener „Team Koga“ starten, konzentrieren sich derzeit auf das Krafttraining und benutzen häufig das Rudergerät im Keller.

Auf das Fahrrad wird aber nicht ganz verzichtet. Training auf der altherkömmlichen „Rolle“ steht ebenfalls auf dem Plan – so bleibt der Gleichgewichtssinn geschärft.

Vater Achim, der normalerweise den täglichen Arbeitsweg mit dem Rad zurücklegt, trauert den entgangenen Trainingskilometern hinterher und Mutter Sabine (geborene Koch) geht neue Wege, indem sie Skilanglauf praktiziert.

Schneewanderungen und Beinahe-Spinning mit Musik

Auf der Suche nach Alternativen sind auch die Mitglieder vom RC Musketier fündig geworden. Sie treffen sich an den Wochenenden zu Schneewanderungen in und um Wuppertal. Vorsitzender Markus Zaremba hat jetzt auch noch eine neue Initiative ins Leben gerufen, damit das Radfahren nicht ganz in Vergessenheit gerät.

Das gemeinsame „Auf-der-Rolle-Fahren“ im Halbkreis erinnert im Ansatz an Spinning – nur eben auf Straßenrädern und mit netter Plauderei bei moderner Musik.

Mit anderem Ehrgeiz geht Benjamin Sydlik (Team Nutrixxion Sparkasse), der vor seiner zweiten Saison als Berufsfahrer steht, das „Problem mit dem Wetter“ an. Er bezog kurzerhand im Dezember ein Trainingslager in Spanien.

Nach seiner Rückkehr in die kalte Heimat will er den Leistungsaufbau auf Skiern in der Eifel fortsetzen. Die Möglichkeiten der großen Rad-Stars, die kalte Jahreszeit komplett in Australien oder auf anderen warmen Kontinenten zu verbringen, seien kein Maßstab für ihn.

Endspurtler und Musketiere gemeinsam in der Halle

Endspurt 08 und RC Musketier reagieren auf Schnee und Eis mit einem gemeinsamen Programm. Einmal die Woche treffen sich die Aktiven zum gemeinsamen Turnhallentraining in der Sporthalle Distelbeck, um die Kondition zu verbessern. In der Hoffnung, dass sich die Trainingsbedingungen im Freien bald verbessern.

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