Fußball-Landesliga: 3:4-Niederlage gegen den TVD Velbert.

WZ Pokal 2018, Finalrunde, Final Four
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Fischer, Andreas (f22)

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Das haben sich Verantwortliche und Spieler des Cronenberger SC sicher anders vorgestellt: Am Sonntag verlor der Oberliga-Absteiger den Saisonauftakt mit 3:4 (0:1) beim TVD Velbert. Ärgerlich war dabei die Entstehung dieser Niederlage, die in die Kategorie „vermeidbar“ fällt. 250 Zuschauer wollten das Duell zweier ambitionierter Teams sehen. Der finanzkräftige Velberter Aufsteiger bot gleich einmal eine Menge Akteure auf, die über reichlich Oberliga-Erfahrung verfügen. Einer dieser Akteure, Lutz Radojewski (Neffe von CSC-Trainer Peter) besorgte nach einem Stellungsfehler des CSC das frühe 1:0 (3.).

Vom Rückstand zeigten sich die Cronenberger, die insgesamt fünf Neuzugänge zu Beginn aufboten, zwar nicht geschockt. Zu selten aber konnte der CSC aus seiner spielerischen Überlegenheit Profit schlagen, glänzte dabei zudem nicht mit einer hohen Passquote. Das Fehlen des gesperrten Kapitäns Sercan Er schmerzte. Der TVD stand tief und verteidigte fast alle Cronenberger Angriffe, bei denen zu häufig das notwendige Tempo fehlte, souverän.

Trainer Radojewski reagierte in der Pause und brachte mit Ercan Aydogmus und Alen Ruzic zwei frische Offensivkräfte. Mehr Durchschlagskraft bedeutete das zunächst nicht. Als die Gastgeber nach einem Konter auf 2:0 (wieder Lutz Radojewski) erhöhten (59.), begann aber die stärkste Phase des CSC. Nach dem schnellen Anschluss durch Marvin Mühlhause (61.), drängten die Gäste auf den Ausgleich. Gleich zweimal scheiterte Ercan Aydogmus am stark reagierenden TVD-Keeper Kevin Hillebrand. Die Partie hätte kippen können, doch stattdessen besorgte Ex-WSV-Spieler Erhan Zent mit einem Sonntagsschuss die Vorentscheidung (71.).

Insgesamt präsentierten sich die Cronenberger in der Defensive ein ums andere Mal zu sorglos, so auch beim 1:4, als Lutz Radojewski zum dritten Mal traf (85.). Positiv zu erwähnen bleibt, dass sich der CSC nie aufgab und in der Nachspielzeit durch Aydogmus und Mohammed das Endergebnis erträglicher gestaltete. „Das Schlimmste heute ist, dass wir uns eigentlich alle Tore selber reingehauen haben“, sagte Peter Radojewski, der aber nachschob: „Die Mannschaft hat hinterher bewiesen, dass sie Qualität hat. Es wäre durchaus mehr drin gewesen, das ist schade.“ Schon am Mittwoch (20 Uhr) kommt der ASV Süchteln an die Hauptstraße. mkp CSC: Langendorf, Leikauf, Leber (46. Aydogmus), Abou Laila, Kanschik, Mohammed, Türkmen, Schättler, Mühlhause, Held (46. Ruzic), Heinen.

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