Saisonvorschau, Teil 1: SV Bayer, SSV Germania und Grün-Weiß schielen wieder nach oben.

Saisonvorschau, Teil 1: SV Bayer, SSV Germania und Grün-Weiß schielen wieder nach oben.
Mit 24 neuen Spielern geht Grün-Weiß Wuppertal in die kommende Saison der Kreisliga A. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga steht im Höfen ein Neustart auf dem Programm.

Mit 24 neuen Spielern geht Grün-Weiß Wuppertal in die kommende Saison der Kreisliga A. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga steht im Höfen ein Neustart auf dem Programm.

Andreas Fischer

Mit 24 neuen Spielern geht Grün-Weiß Wuppertal in die kommende Saison der Kreisliga A. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga steht im Höfen ein Neustart auf dem Programm.

Dem Wuppertaler Amateurfußball ging es schon einmal besser: Nur noch sechs Vereine kicken ab der neuen Saison in der Bezirks- oder Landesliga. Das Gros der Fußballvereine versammelt sich mittlerweile in der Kreisliga A Wuppertal/Niederberg, wo ab dem 12. August gleich 14 Mannschaften aus dem Tal an den Start gehen. Die Liga geizt dabei nicht mit Teams, bei denen so mancher Fußballnostalgiker wohl ins Schwärmen gerät. Ob beispielsweise Grün-Weiß, SV Heckinghausen, SSV Sudberg oder der SV Bayer: Die Liste der Mannschaften, die schon höherklassig und erfolgreicher unterwegs waren, ist nicht kurz, die Liga entsprechend attraktiv.

Vielleicht wird einer der genannten Vereine ja am Saisonende über den Aufstieg in die Bezirksliga jubeln dürfen. Mit Türkgücü Velbert, Langenberger SV, dem SC Velbert II und Aufsteiger Rot-Weiß Wülfrath gesellen sich vier Teams aus dem Kreis Niederberg zum Teilnehmerfeld hinzu, gerade Türkgücü und Rot-Weiß könnten dank ihrer Finanzkraft ganz oben ein Wörtchen mitreden. „Aufsteigen wird nur der Meister, die Anzahl der Absteiger variiert wieder einmal.“ Das hängt davon ab, was in der Landes- und Bezirksliga passiert“, sagt Staffelleiter Jens-Uwe Baum. Bedeutet konkret: drei bis fünf Mannschaften müssen am Saisonende in die Kreisliga B absteigen.

Dass der SV Bayer zu den Abstiegskandidaten gehören wird, dürfte mit Blick auf den deutlich verstärkten Kader äußerst unwahrscheinlich sein. Im Gegenteil: Das Team von Sascha Schulz wird nach einigen namhaften Transfers als Aufstiegsfavorit Nummer Eins gehandelt. Was Schulz selbst davon hält? „Wir müssen und werden diese Rolle annehmen. Es ist schön, dass wir so wahrgenommen werden, aber am Ende zählen nur Punkte.“ Das Prunkstück der Werkself ist dabei sicher die Offensive. „Natürlich wollen wir oben mitspielen. Man wird aber denke ich erst nach dem 10. Spieltag sehen, wo die Reise hingeht“, so Schulz.

Bei den Mitfavoriten auf Rang Eins wird auch häufiger der SSV Germania genannt. Am Freudenberg tritt der junge Damian Schary die Nachfolge von Björn Joppe an, der die Germanen im letzten Jahr erfolgreich trainiert hat. Zugänge wie Hendrik Hoffmann (Union), Recep Kocabicak (TFC) oder Christian David (Linde) lassen vermuten, dass der Vorjahresdritte ordentlich an Qualität dazugewonnen hat. Zu kämpfen hat man derzeit natürlich auch mit einigen Verletzten und viele Urlaubern. „Wir wollen gerne oben mitspielen und dann mal schauen wo die Reise hingeht“, so Schary.

Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga hat sich bei Grün-Weiß so einiges geändert. Nur sechs Spieler aus der letzten Saison sind geblieben, satte 24 Neuzugänge haben sich dazugesellt. Dazu kommt Daniel Reuter, der mit Krzysztof Benedyk das Trainerteam bildet. „Die Rahmenbedingungen hier sind perfekt. Wir wollen mit den vielen Neuen Fuß fassen, ein Platz im oberen Drittel wäre prima“, so Reuter, dem vor allem die Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern gefällt. Jean Baumgarten kam im Winter aus Heckinghausen und soll für Tore sorgen. Freuen dürfte man sich am Höfen vor allem auch auf das Lokalderby gegen den SV Heckinghausen, der souverän aus der Kreisliga B aufgestiegen ist. mkp

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