Tim Heinzemann und Debby Motte starteten erfolgreich bei der WM auf der Mitteldistanz

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Die Triathleten Debby Motte und Tim Heinzemann stolz mit ihren WM-Teilnehmer-Medaillen.

Die Triathleten Debby Motte und Tim Heinzemann stolz mit ihren WM-Teilnehmer-Medaillen.

Stavro Petri

Die Triathleten Debby Motte und Tim Heinzemann stolz mit ihren WM-Teilnehmer-Medaillen.

Wuppertal. Trotz aller Aufregung war die Weltmeisterschaft über die halbe Ironman-Distanz in Chattanooga/USA ein Riesenerlebnis für die Wuppertaler Triathleten Debby Motte und Tim Heinzemann (Tri-Club). Beide hatten vor sechs und sieben Jahren schließlich erst als Rookies bei Trainer Stavro Petri angefangen.

Kurz vor dem Start waren dann auch ihre Fahrräder da, die auf dem Flug abhanden gekommen waren. Debby Motte, die bereis am Samstag startete, blieben da gerade noch zwei Stunden Zeit, um mit ihrem Rad für das Rennen „einzuchecken“. Vielleicht hatte sie auch das gestresst, jedenfalls war sie am Ende trotz persönlicher Bestzeit nicht ganz zufrieden. Auf der mit vielen Höhenmetern anspruchsvollen Strecke brach sie auf der abschließenden Laufstrecke etwas ein. Guten 35 Minuten über 1,9, Kilometer schwimmen und 2:45 Stunden für die 92 Radkilometer ließ sie 2:14 Stunden im Halbmarathon folgen.

Tim Heinzemann kam komplett glänzend durch. Er wurde mit einer Gesamtzeit von 4:29 Stunden (33 min, 2:20 h, 1:29 h) 34. von 205 Startern in seiner Altersklasse 25 bis 29 Jahre. Red

Glück im Unglück hatten für Motte und Heinzemann vor dem Wettkampf gehabt: Ein Facebookaufruf ihre verloren gegangenen Räder betreffend wirkte Wunder. Den verfolgte auch der US-Hersteller Ventum, am Rande der WM auf einer Messe vertreten, und stellt den beiden Wuppertalern nun jeweils ein Rad.

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