Nach dem 9:4 im Spitzenspiel gegen Vernich haben die Ronsdorfer eine ideale Ausgangslage im Rennen um den Aufstieg. Auch der ASV gewinnt.

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Michael Holt trug mit zwei glatten Siegen zum klaren Erfolg des TTV Ronsdorf bei.

Michael Holt trug mit zwei glatten Siegen zum klaren Erfolg des TTV Ronsdorf bei.

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Michael Holt trug mit zwei glatten Siegen zum klaren Erfolg des TTV Ronsdorf bei.

Wuppertal. Auf einen erfolgreichen Spieltag blicken die Wuppertaler Tischtennisteams zurück. Es gab Siege für den ranghöchsten Club im Tal, den ASV, die beiden Oberligisten TTV Ronsdorf und Germania, sowie völlig überraschend für die Verbandsliga-Damen des TTC gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer TV Kupferdreh II (Bericht folgt).

Vorsprung auf Nichtabstiegsplatz beträgt wieder sechs Punkte

Der ASV ist nach zwei Auftaktniederlagen in der Rückrunde wieder in der Erfolgsspur. Gegen die TTS Detmold holten Bernd Ahrens und seine Mitstreiter ein verdientes 9:4 und haben ihren Vorsprung auf die Nichtabstiegsplätze wieder auf sechs Punkte ausgebaut.

Ahrens selbst konnte an diesem Abend trotz großer kämpferischer Leistung keinen Einzelpunkt beisteuern. Aber das ist ja eben die Stärke der Barmer – durch die Ausgeglichenheit im Team kann ein Ausfall leicht kompensiert werden. Und so zeigte sich Youngster Florian Wagner von seiner Oberschenkelverletzung glänzend erholt und bügelte die beiden Punktverluste im oberen Paarkreuz gegen Christian Reichelt und Krisztian Katus bravourös aus.

Ebenfalls ungeschlagen blieben Konstantin Schröder und Tim Lindner, die immer mehr zu den ganz Großen im mittleren Paarkreuz zählen. Den Detmoldern gelang nur noch ein Sieg von Moritz Ostermann gegen Thorsten Wrobel, denn auch Michael Höhl war nicht zu schlagen.

Ronsdorfer gelingt nach den Doppeln eine Vorentscheidung

Beinahe sensationell in dieser Höhe war das 9:4 des TTV Ronsdorf im Oberliga-Spitzenspiel gegen den TTC Vernich. Damit stürzte das Südhöhen-Team den bis dahin punktgleichen Spitzenreiter und haben nun eine ideale Ausgangsposition auf dem Weg zur Meisterschaft. Das 3:0 aus den Doppeln bedeutete schon eine kleine Vorentscheidung, wobei die Paarungen Holt/Smirnov und Donnelly/Langhanki jeweils hauchdünn im Entscheidungssatz triumphierten.

Zwei glatte Siege von Michael Holt und Aleksandr Smirnov wurden von Justin Donnelly mit einem Wimpernschlagerfolg sogar auf 6:0 erhöht. Die beiden Niederlagen von Jens Gester und Justin Donnelly gegen den Ex-Ronsdorfer Rene ten Hoeve waren eingeplant, doch Marc Wolter und Alexandr Smirnov ließen keinen Zweifel aufkommen, wer die Halle als Sieger verlassen sollte.

Da waren die Spielverluste von Michael Holt und Christian Wege leicht zu verschmerzen, denn Jens Gester machte mit einem klaren 3:0-Erfolg gegen Patrick Berger den Sack zu.

Germania-Sieg gegen den Abstiegskandidaten 1. FC Köln II

Noch klarer ging es bei der Begegnung des SSV Germania gegen den 1. FC Köln II zu. Allerdings sind die Domstädter ein klarer Abstiegskandidat und so war das 9:3 keine Überraschung. Es begann allerdings alles andere als wunschgemäß, denn neben Frank Wolter und Arndt Beneke kassierte überraschend auch das Doppel Ciuberek/Simon eine Niederlage.

Doch dann lief es rund für die Elberfelder. Schnell führte das Team mit 6:2, ehe Arndt Beneke den einzigen Einzelpunkt der Kölner zulassen musste. Patrick Leis, Mike Theißen und Frank Wolter stellten dann mit ihren jeweils zweiten Erfolgen den Endstand her.

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