Bisher ungeschlagen müssen die Wuppertaler nun zu TuRu Düsseldorf.

Janos Löbe enteilte gegen Baumberg häufig seinen Gegenspielern. Spielt er auch bei der TuRu?
Janos Löbe enteilte gegen Baumberg häufig seinen Gegenspielern. Spielt er auch bei der TuRu?

Janos Löbe enteilte gegen Baumberg häufig seinen Gegenspielern. Spielt er auch bei der TuRu?

Andreas Fischer

Janos Löbe enteilte gegen Baumberg häufig seinen Gegenspielern. Spielt er auch bei der TuRu?

Wuppertal. Zumindest ergebnismäßig ist der Auftakt zur ersten von zwei englischen Wochen für den Wuppertaler SV positiv verlaufen: Erst der 3:1-Pokal-Erfolg bei Sterkrade, dann das 3:1 gegen Baumberg in der Liga. Insofern nahm es Trainer Thomas Richter pragmatisch, dass die Tagesform seiner Spieler am Mittwoch fast durch die Bank nicht gut gewesen sei. „Gegen Sonsbeck haben wird gut gespielt aber nur einen Punkt geholt, gegen Baumberg waren es drei“, zog er nach außen das Positive heraus.

Blenden lasse er sich freilich nicht, wenn es am Sonntag für den Tabellen-Dritten wieder gegen ein aktuelles Kellerkind geht – den Tabellen-16. TuRu Düsseldorf (Anstoß 13.30 Uhr am Flinger Broich). „Wir wussten, dass es gegen Baumberg ein schwieriges Spiel wird, und das dürfte am Sonntag genauso gelten. Dafür kenne ich Frank Zilles zu gut, der will etwas holen“, so Richter über den Ex-WSVer, der seit Jahren Trainer der Düsseldorfer ist.

Bei Florian Grün zwickt die Leiste

Am Mittwoch habe sich bei jedem seiner Spieler Licht und Schatten abgewechselt, so Richter. Überwiegend positiv sei die Leistung des jungen Janos Löbe gewesen, nicht nur weil er das zweite Tor klasse vorbereitete. Löbe, der nach dem Ausfall von Dalibor Gataric und Niklas Leven eine Chance bekam (ob beide am Sonntag wieder einsatzklar sind, ist offen) hat gezeigt, dass der WSV auch auf der Bank viel Qualität hat.

Möglich, dass gegen TuRu auch Timo Krampe im defensiven Mittelfeld eine Chance erhält. Gegen Baumberg musste Florian Grün mit Leistenbeschwerden ausgewechselt werden, und sein Vertreter Dirk Jasmund verletzte sich bei einem Zusammenstoß mit Torwart Lukas Fronczyk.

Von einem Wunschlos im Pokal wollte Trainer Thomas Richter zwar nicht sprechen, „positiv ist aber, dass wir ein Heimspiel haben, und natürlich ist der Vergleich mit dem FC Kray sehr reizvoll“, sagte er. Der Regionalliga-Aufsteiger ist seit sechs Spielen ungeschlagen, besiegte zu Hause sogar RWE.

Für Sportvorstand Achim Weber ist die Partie gegen Kray ein Sicherheitsspiel. „Wenn man die Partie bei Sterkrade wegen 300 Wuppertaler Fans zum Sicherheitsspiel erklärt, sollte das bei einer vierstelligen Besucherzahl doch erst recht so sein“, sagte er am Donnerstag süffisant. Das hieße, der Klassenhöhere, also Kray, müsste die Sicherheitskosten tragen.

Über den Termin – im Rahmenplan ist der 11./12. Oktober vorgesehen – werde man noch mit Kray sprechen. Weber: „Wir könnten uns auch den Freitag vorstellen.“

Vom Spiel in Düsseldorf berichten wir auch

im WZ-Liveticker

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