WSV will im Heimspiel gegen die Düsseldorfer am Sonntag drei Punkte.

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Sven Rasmus stand 30 Minuten gegen Baumberg im WSV-Tor und konkurriert mit Pascal Plohmann aus dem A-Jugend-Bundesligateam.

Sven Rasmus stand 30 Minuten gegen Baumberg im WSV-Tor und konkurriert mit Pascal Plohmann aus dem A-Jugend-Bundesligateam.

Sven Rasmus stand 30 Minuten gegen Baumberg im WSV-Tor und konkurriert mit Pascal Plohmann aus dem A-Jugend-Bundesligateam.

Schinkel/privat, Bild 1 von 2

Sven Rasmus stand 30 Minuten gegen Baumberg im WSV-Tor und konkurriert mit Pascal Plohmann aus dem A-Jugend-Bundesligateam.

Wuppertal. Das Spiel gegen TuRU Düsseldorf hätte ohnehin schon genug Reiz gehabt.

Doch die Partie gegen den letztjährigen Oberliga-Zweiten, bei dem Ex-WSV-Spieler Frank Zilles seit Jahren Trainer ist, ist für die WSV-Fans mit einer zusätzlichen Frage gewürzt: Wer steht am Sonntag um 15 Uhr im Stadion zwischen den WSV-Pfosten?

Nach der Verletzung von Martin Klafflsberger und der Vier-Wochen-Sperre für seinen Stellvertreter Bastian Sube (über den Einspruch des WSV wird kommende Woche verhandelt) gibt es mit dem Torwart der Zweiten Mannschaft, Sven Rasmus, und A-Jugend-Keeper Marcel Plohmann zwei Kandidaten.

Um beide hat sich Torwart-Trainer Christian Maly in dieser Woche im Training intensiv gekümmert. Cheftrainer Peter Radojewski will sich nicht zu früh auf einen der beiden Anwärter festlegen, um bei ihnen die Spannung hochzuhalten.

Dass Rasmus, der vor der Saison von Oberligist VfB Speldorf gekommen war, mit seinen 30 Jahren über mehr Erfahrung verfügt, relativiert Radojewski: „Sven hat dort als Ersatztorwart nur wenige Spiele gemacht, Pascal war dagegen schon im vergangenen Jahr bei der A-Jugend Stammtorwart, hat also mehr Spielpraxis.“ Generell traue er beiden die Aufgabe zu.

Der Knackpunkt für das Spiel am Sonntag liegt für Radojewski ohnehin nicht auf der Torwartposition. „Wir wollen wieder dahinkommen, dass wir von Anfang an Druck ausüben und nach vorne marschieren.“ Das sei im ersten Spiel gegen Kray besser gelungen als zuletzt gegen Baumberg.

Diesmal gibt es keine Zwei-Wochen-Pause dazwischen und Radojewski hofft, dass sein Team nun endlich einen Rhythmus aufbauen kann und dreifach punktet.

„Sieben Punkte aus drei Spielen, damit blieben wir oben dran, und das wäre auch psychologisch wichtig“, sagt er mit Blick auf die Tabelle, die dadurch, dass dem WSV bisher zwei Auswärtsspiele fehlen, noch schief ist.

Warum die Mannschaft gegen Baumberg nicht so viel „Dampf“ gemacht hatte, wie sie eigentlich kann, hat Radojewski in dieser Woche angesprochen und hofft auf den Lerneffekt. Der könnte auch über das bisher so dankbare Wuppertaler Publikum erfolgen.

Radojewski: „Bei jeder Offensivaktion war die Kulisse doch sofort da, wir müssen das Publikum mitnehmen.“ Dass es auch nach dem 1:1 noch Beifall für die Mannschaft gegeben habe, sei einfach klasse gewesen.

Sportvorstand Achim Weber ist zuversichtlich, dass am Sonntag ähnlich viele Zuschauer wie gegen Baumberg (2600) und Kray (mehr als 3000) ins Stadion strömen werden.

Der Einsatz von Rechtsaußen Eric Yakhem ist fraglich, nachdem er sich gegen Baumberg eine leichte Adduktorenzerrung zugezogen hatte. „Aber wir haben Alternativen“, versichert Radojewski.

Etwa Nino Saka, Dennis Krol oder Jannik Löbe – das hänge davon ab, ob er mit einer oder zwei Spitzen stürmen lasse. Gesetzt ist Marvin Ellmann, der gegen Baumberg agilster WSV-Angreifer gewesen war, später aber mit einer Prellung im Fuß vom Platz humpelte.

„Er ist unsere Ente Lippens. In der Woche sieht es so aus, als geht er am Stock, und am Wochenende dreht er regelmäßig auf“, sagt Radojewski über seinen schlitzohrigen Stürmer, der am Dienstag pünktlich zum Training erschienen war.

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