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Keine Chance hatte HöNies Kapitän Christian Mikolajczak gegen Florian Grün vom WSV.

Keine Chance hatte HöNies Kapitän Christian Mikolajczak gegen Florian Grün vom WSV.

Anna Schwartz

Keine Chance hatte HöNies Kapitän Christian Mikolajczak gegen Florian Grün vom WSV.

Wuppertal. Eine Woche nach dem Sieg bei Tabellenführer Krefeld-Fischeln hat der Wuppertaler SV am Sonntag auch das Oberliga-Spitzenspiel gegen den bisherigen Tabellenvierten und letztjährigen Meister SV Hönnepel-Niedermörmter gewonnen. Mit einem beeindruckenden und am Ende auch in der Höhe verdienten 5:1 (2:1) behielten die Wuppertaler in einer gutklassigen Partie gegen die Bullen vom Niederrhein die Oberhand und bleiben auf Platz 3, den beiden führenden Teams aus Fischeln und Bocholt auf den Fersen.

Beide Mannschaften begegneten sich zunächst auf Augenhöhe, auch wenn Hö-Nie mit dem torgefährlichen Zwei-Meter-Mann einen wahren Riesen in seinem Team hatte. Doch nur einmal kam Boldt wie gewohnt zum Zug, als er das zwischenzeitliche 1:1 per Kopf erzielte. Ansonsten hatte der sehr kompakt agierende WSV die gefährlichen Gästeangreifer gut im Griff und in seinen eigenen Stürmern echte Trümpfe.

Das 1:0 erzielte Marvin Ellmann, das 2:1 nach 32 Minuten Dennis Schmidt, beide Male toll vorbereitet von Youngster Simon Blotko. Als nach der Pause die Ultra-Fans ihren Heimspielboykott aufgegeben und ins Stadion eingezogen waren, waren wieder Schmidt und Blotko die Garanten dafür, dass der WSV die Führung ausbauen konnte. Erst traf Ellmann mit seinem achten Saisontor im Nachschuss, nachdem Schmidts Kopfball auf der Linie abgewehrt worden war, dann verwandelte der Kapitän einen Abpraller von Ellmann nach einem WSV-Konter über links mit dem Kopf zum 4:1 (75.). In der vierten Minute der Nachspielzeit gelang Leikauf dann noch das 5:1 für den WSV.

Damit hat der WSV auch die Rechnung aus der vergangenen Saison beglichen. Zur erinnerung: Damals verloren die Wuppertaler ihr Heimspiel gegen Hö-Nie. Mit 1:5.

Den kompletten Spielbericht lesen Sie in der Montagausgabe Ihrer WZ.

Fronczyk – Jasmund, Thamm, Schmetz (69. Nadidai), Manstein – Blotko, Danijel Gataric, Grün, Leikauf – Ellmann (76. Nettersheim), Schmidt (87. Krampe)

Weichelt – Seyfried, Can, Dragovic, Mikolajczak, Santana (46. Steinmetz), Trienenjost, Boldt, Losing, Heppke, Barra

1:0 Ellmann (17.), 1:1 Boldt (19.), 2:1 Schmidt (33.), 3:1 Ellmann (72.), 4:1 Schmidt (75.), 5:1 Leikauf (94.)

Gelbe Karten Gataric, Schmidt - Santana, Steinmetz

Schiedsrichter Jannis Hedwig

Zuschauer 2000

Niederrheinpokal, WSV – FC Kray, Samstag, 11. Oktober, 15.30 Uhr, Stadion am Zoo.

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