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Die jubelnden Wuppertaler mit dem Trikot ihres verletzten Kapitäns Manno.

Die jubelnden Wuppertaler mit dem Trikot ihres verletzten Kapitäns Manno.

OTTO KRSCHAK

Die jubelnden Wuppertaler mit dem Trikot ihres verletzten Kapitäns Manno.

Wuppertal. Der Wuppertaler SV bleibt auf Aufstiegskurs. Mit einer überzeugenden Leistung besiegte der Wuppertaler SV Schwarz-Weiß Essen vor 2326 Zuschauern mit 4:0 (2:0) und verteidigte erfolgreich seinen Zehn-Punkte-Vorsprung gegenüber dem KFC Uerdingen.

Ein Gewitter kurz vor dem Anpfiff bescherte den WSV-Fans die einzige kalte Dusche des Tages. Auf dem tiefen Rasen im Stadion am Zoo bot der WSV wie beim 2:0-Erfolg am Gründonnerstag in Oberhausen nicht nur eine starke Defensivleistung, sondern zeigte auch in der Offensive eine deutliche Steigerung, obwohl mit Kapitän Gaetano Manno einer der wichtigsten Kreativspieler fehlte. Für Manno, der nach seinem Wadenbeinbruch in Oberhausen mit einem Gipsbein auf der Tribüne Platz nehmen musste, kam Davide Leikauf neu in die Startformation und sorgte mit zwei Treffern vor der Pause für die Vorentscheidung. Beim Führungstreffer (35.) köpfte er eine Flanke von Ercan Aydogmus aus vollem Lauf unter die Latte. Zwei Minuten vor der Pause verwandelte er dann einen Strafstoß, nachdem Stahl gegen Aydogmus die Notbremse gezogen hatte. Der souveräne Schiedsrichter Jonathan Becker schickte Stahl mit der roten Karte unter die Dusche. Damit war die Partie gelaufen, denn schon vollzählig reichte es für die Gäste nur zu einem ernsthaften Torschuss.

Der WSV war in allen Belangen überlegen. Ercan Aydogmus belohnte sich für seine überragende Leistung mit einem Kopfballtreffer (64.) nach Ecke von Patrick Nemec. In der 78. Minute wurde der Torjäger mit viel Applaus ausgewechselt, denn er hatte nicht nur permanent für Gefahr gesorgt, sondern vorbildlich auch Bälle erobert und die Räume eng gemacht. Mann des Tages war aber Davide Leikauf, der mit dem 4:0 (83.) seinen dritten Treffer erzielte. Uneigennützig hatte Marvin Ellmann den Ball am Fünfer aufgelegt. Auch diese Szene zeigt, dass der WSV auf ein Team bauen kann, in dem es stimmt und in dem jeder Spieler dem Mitspieler gute Szenen gönnt.

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