Das Team des Regionalligisten stellte sich vor dem 3:0-Sieg im Testspiel gegen Preußen Münster seinen Fans vor.

Rund 150 Gäste feierten die Saisoneröffnung des WSV. Die Jüngeren unter ihnen traten beim Riesenkicker selbst vor den Ball.
Rund 150 Gäste feierten die Saisoneröffnung des WSV. Die Jüngeren unter ihnen traten beim Riesenkicker selbst vor den Ball.

Rund 150 Gäste feierten die Saisoneröffnung des WSV. Die Jüngeren unter ihnen traten beim Riesenkicker selbst vor den Ball.

Andreas Fischer

Rund 150 Gäste feierten die Saisoneröffnung des WSV. Die Jüngeren unter ihnen traten beim Riesenkicker selbst vor den Ball.

Wuppertal. „Wollt ihr die neue Mannschaft sehen?“ Es waren zwar keine Massen, die dem neuen WSV-Stadionsprecher Roman Stoffel am Freitag antworteten, als er vom Balkon der Stadiongaststätte herab das neue WSV-Team ankündigte, aber das „Ja“ der Fangemeinde war klar vernehmbar.

Zutrauen in die Mannschaft und Hoffnung auf einen Spitzenplatz

Rund 150 Gäste feierten auf dem Stadionvorplatz mit dem Regionalligisten die Saisoneröffnung. Während die Jüngeren im Riesenkicker selbst vor den Ball traten, holten sich die Älteren Autogramme. Die Spieler hatten sich an einer langen Tafel niedergelassen und gut 20 Minuten zu tun, bis alle gewünschten Unterschriften geleistet waren. Man weiß ja nie, was die später noch wert sind.

Dass man der neuen Mannschaft, die am Abend den Drittligisten Preußen Münster 3:0 schlug, einiges zutraut, war überall zu hören. „Unter die ersten Drei sollten die es schaffen“, meinte Lutz Heyer, der seit 1970 WSV-Fan ist und auch seinen Sohn Marcel angesteckt hat, obwohl nach den 70ern „30 Jahre mit vielen Leiden kamen.“ „Nur oben mitspielen, wäre schon besser als vergangene Saison“, sagte der Vorsitzende des Fanclubs „Die Wuppys 04“, der auf den Aufstieg hofft. Fangruppen waren kaum zu sehen. Die Differenzen mit der Clubführung und Präsident Friedhelm Runge wirken noch nach. Die Initiative „Ein Dach für die Nord“ war am Freitag aber vertreten. „Natürlich hängen wir an dem Verein“, sagte Frank Wiederhoff, der sich freuen würde, wenn wieder mehr Leute ins Stadion kämen. Sollte die Mannschaft aufsteigen, dürfte sie wieder auf den Balkon – und das „Ja“ wäre viel lauter. » S. 10

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