Fussball: Beim Drittligisten ist nach dem Sieg in Sandhausen die Zuversicht zurückgekehrt.

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Michael Stickel durfte mit seinem Debüt zufrieden sein.

Michael Stickel durfte mit seinem Debüt zufrieden sein.

Michael Stickel durfte mit seinem Debüt zufrieden sein.

Wuppertal. Mit dem 3:1-Sieg beim SV Sandhausen könnte der WSV ein wichtiges Startsignal im Kampf um den Klassenerhalt gegeben haben. Ähnlich wie in der vergangenen Saison, als nach der Winterpause bei den favorisierten Offenbacher Kickers ein 2:1-Sieg glückte und der Ligaerhalt schließlich noch gelang. "An das Spiel in Offenbach musste ich vor dem Spiel gegen Sandhausen auch denken", sagt WSV-Trainer Uwe Fuchs. Sollte die Mannschaft ihre starke kämpferische Linie fortsetzen und das Glück ihr treu bleiben wie in Sandhausen, dann scheint das Unternehmen machbar. "In Sandhausen haben wir uns in die Partie reingekämpft. In den ersten 15 Minuten hatten wir zahlreiche brenzlige Situationen zu überstehen. Dann sind wir besser ins Spiel gekommen. Das 1:0 kam für mich deshalb nicht mehr ganz so überraschend", sagte Fuchs. "Wie sagt man so schön: Der Fußballgott war auf unserer Seite", meinte auch WSV-Rückkehrer Achim Weber, neuerdings Berater des Vorstands mit unbefristetem Arbeitsvertrag. Von einem Einfluss seinerseits zum positiven Ausgang in Sandhausen wollte Weber nichts wissen. Auch zum Spiel wollte er nicht viel sagen. "Alle handelnden Personen beim WSV werden im gleichen Umfang in ihren Ämtern bleiben. Ich führe Gespräche und wenn mein Rat gefragt ist, stehe ich bereit. In der aktuellen Situation kann der WSV jede Unterstützung gebrauchen", sagt Weber zu seiner neuen Aufgabe. Er hatte sich im November 2007 im Streit von WSV getrennt. Dennoch möglich, dass der Einfluss von Weber, der bei den Spielern immer beliebt war, schon gefruchtet hat. Bei Webers besonderem Spezi, Tobias Damm, war jedenfalls in Sandhausen schon ein kleiner Aufwärtstrend zu verzeichnen. Neben Weber feierte auch Michael Stickel einen geglückten Einstand beim WSV. Der Neuzugang überzeugt mit einer ruhigen und sachlichen Spielweise als defensiver Mittelfeldspieler vor der Abwehr, leistete sich wenige Fehler im Spielaufbau. "Ich bin sehr zufrieden, mit meinem Rücken habe ich keine Probleme, aber ich merke schon die Füße. Die Pause war schließlich sehr lang", meinte der ehemalige Aalener, der verletzungsbedingt seit Dezember 2008 ohne Spielpraxis war. "Ich bin einfach nur froh, wieder spielen zu können. Die Mannschaft hat mich gut aufgenommen, es hat Spaß gemacht." Beim WSV dürfte der Sieg in Sandhausen schon heute Geschichte sein, denn der Blick richtet sich auf das Auswärtsspiel am kommenden Samstag bei Erzgebirge Aue (14 Uhr). "Der Erfolg war nur ein Mosaiksteinchen. Mit Aue haben wir den nächsten Aufstiegsskandidaten vor der Brust", sagt Fuchs. Das Viertelfinale im Niederrheinpokal zwischen dem VfL Tönisberg und dem WSV wurde für Mittwoch, 14. April, um 19.30 Uhr angesetzt.

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