Die WSV-Defensive zeigt gegen den Bundesligisten eine disziplinierte Leistung.

Die WSV-Defensive zeigt gegen den Bundesligisten eine disziplinierte Leistung.
WSV-Stürmer Christopher Kramer hat alles im Griff – sogar Gegenspieler Tobias Stobl.

WSV-Stürmer Christopher Kramer hat alles im Griff – sogar Gegenspieler Tobias Stobl.

WSV-Stürmer Christopher Kramer hat alles im Griff – sogar Gegenspieler Tobias Stobl.

Wuppertal. Drei Spielklassen trennen den Regionalligisten Wuppertaler SV vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Die waren bei der 0:1 (0:0)-Niederlage des WSV am vergangenen Samstag natürlich nicht zu übersehen.

Aber dennoch verkaufte sich der Gastgeber vor knapp 4000 Zuschauern phasenweise sehr gut und weckte vor allem Neugierde und erste zarte Erwartungen auf die kommende Saison. Was sich schon beim überzeugenden 4:1-Erfolg über den ambitionierten Oberligisten SpVg. Schonnebeck andeutete, setzte sich auch gegen den Bundesligisten fort.

Christopher Kramer: Ein Bulle, der ackert wie ein Gaul

Der WSV macht einen defensiv stabilen Eindruck und wirkt in der Vorwärtsbewegung deutlich variabler als in der vergangenen Spielzeit, als zuletzt nur noch Kevin Hagemann einziger offensiver Aktivposten war.

Nun hat der WSV mit Christopher Kramer einen Mittelstürmer, der bullig daherkommt und auch ackert wie ein Gaul.

Er konnte einem aber in der ersten Halbzeit ein wenig leid tun, war er doch meist auf sich allein gestellt. Denn der 27-Jährige wurde oft „hoch und lang geschickt“, wie es so schön im Fußballdeutsch heißt. Chancen konnte er sich zwar keine erspielen. Er zeigte aber, dass er den Ball gut festmachen und gedankenschnell weiterleiten kann.

Neben Kramer standen in der ersten Halbzeit weitere drei Neuzugänge in der Startformation, die allesamt zu überzeugen wussten. Dennis Dowidat scheint der neue Standardspezialist beim WSV zu sein. Pierre Becken räumte ordentlich im defensiven Mittelfeld ab und verteidigte wie der neue Innenverteidiger Gino Windmüller und das übrige Team das torlose Remis zur Pause wacker.

Enzo Wirtz besaß sogar die erste Chance des Spiels, als er nach 15 Minuten den Ball knapp über das Tor setzte.

Nicht mehr ganz so einseitig, sondern deutlich munterer entwickelte sich die Partie im zweiten Durchgang, als mit der Hereinnahme von Christoph Kramer das Gladbacher Spiel agiler und druckvoller wurde. Apropos Kramer: Den Weltmeister nahm sich der souveräne Schiedsrichter Florian Kötter (im echten Leben Büroleiter von Oberbürgermeister Andreas Mucke) nach 58 Minuten mal kurz zur Brust, als dieser Kevin Hagemann umgesenst hatte.

Nächstes Testspiel ist am Freitag gegen den VfB Schwelm

In der insgesamt aber fairen Partie verfehlte Borussen-Neuzugang Vincenzo Grifo nach 60 Minuten knapp die Gladbacher Führung. Doch den Eckball des auffälligsten Borussen köpfte Nico Elvedi zum Tor des Tages in die Maschen (69.).

Grifo selbst war ein Treffer nicht vergönnt, traf er wenig später nach einem Freistoß doch nur die Latte des von Joshua Mroß gehüteten WSV-Tors.

Am kommenden steht das nächste Testspiel für Rot-Blau auf dem Plan: Am Freitag spielt der WSV bei Kreisligist VfB Schwelm. Anstoß im Stadion „Am Brunnen“, Hauptstraße 156 in Schwelm, ist um 19 Uhr. Am Samstag richtet der WSV den Stadt Cup aus.

wuppertalersv.com

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