Der Kapitän des WSV ist in Kontakt mit dem Zweitligisten. Fuchs sichtet Spieler und wartet ab.

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WSV-Kapitän Tim Jerat hat das Interesse von Zweitliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf geweckt.

WSV-Kapitän Tim Jerat hat das Interesse von Zweitliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf geweckt.

Andreas Fischer

WSV-Kapitän Tim Jerat hat das Interesse von Zweitliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf geweckt.

Wuppertal. WSV-Mannschaftskapitän Tim Jerat steht in Kontakt zum Zweitliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf. Mehrfach haben die Fortunen den Mittelfeldspieler beobachten lassen, dem sie offensichtlich zutrauen, die Position im defensiven Mittelfeld auch in der 2.Bundesliga auszufüllen.

"Ich hoffe sehr, dass Tim beim WSV bleibt, würde mich aber auch für ihn freuen, wenn er eine solche sportliche Chance erhält", sagt Trainer Uwe Fuchs zu den Transfergerüchten. Tim Jerat war in den zurückliegenden Wochen auch schon mit den Zweitligisten FSV Frankfurt und FC St. Pauli in Verbindung gebracht worden, aber der Kontakt zur Fortuna scheint besonders intensiv zu sein.

Würde Tim Jerat dem Lockruf in die 2. Liga folgen, dann müsste sich der WSV auch für das zentrale Mittelfeld nach einem neuen Spieler umschauen. "Der Spielermarkt ist zurzeit riesengroß", sagt Uwe Fuchs, der allerdings nicht mit einer prallgefüllten Brieftasche auf Spielersuche gehen darf. Da der WSV vor einer wirtschaftlich sehr schweren Saison steht, hat Fuchs vor allem junge Spieler im Alter von etwa 20 Jahren im Visier, die sich erst noch im Seniorenbereich durchsetzen müssen.

Vorbild könnte Nils Fischer sein, den der WSV im Winter von Arminia Bielefeld auslieh und der sich im Abstiegskampf der 3. Liga behauptete. Fischer wird der WSV vermutlich nicht halten können, aber sein Beispiel könnte Schule machen.

"Es kommt darauf an, dass die Komposition der Mannschaft stimmt. Wir dürfen uns in Wuppertal alle nichts vormachen. Mit einem ähnlich niedrigen Etat wie der WSV wird vermutlich nur Emden, Regensburg oder Heidenheim in die Saison gehen", glaubt Fuchs. Dass der Vertrag von Co.-Trainer Thomas Stickroth um ein Jahr verlängert worden ist, begrüßt Uwe Fuchs sehr. "Das ist eine gute Entscheidung des +Vereins", sagt Uwe Fuchs. Sein Freund Thomas Stickroth, hat den Sommerurlaub angetreten hat und ist zurzeit nicht telefonisch erreichbar.

Fuchs/Stickroth will der WSV als Team behalten. Wobei die Unterschrift des Chefcoachs noch aussteht. Ob es am kommenden Wochenende zum Abschluss mit Fuchs kommt, ist aber völlig offen. Schließlich hat das Trainerkarussell in den drei Bundesligen gerade erst an Fahrt aufgenommen. Und Uwe Fuchs dreht zurzeit noch ein paar Runden bei einigen Vereinen als Kandidat mit. Was ihn aber nicht daran hindert, die personellen Planungen beim WSV mit Volldampf voranzutreiben.

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